Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Die UNESCO hat 26 neue Biosphärenreservate in 21 Ländern ausgewiesen, darunter zwei in China, wodurch das weltweite Netzwerk von Biosphärenreservaten nun 785 Standorte in 142 Ländern umfasst, wie die Organisation am Samstag bekannt gab.
Zu den neuen chinesischen Standorten zählen das Daqingshan-Biosphärenreservat im Autonomen Gebiet Innere Mongolei und das Zhouzhi-Biosphärenreservat in der Provinz Shaanxi.
Mit einer Fläche von fast 3.900 Quadratkilometern im zentralen Yinshan-Gebirge ist Daqingshan der artenreichste Hotspot der Region. Es beherbergt fast 1.200 höhere Pflanzenarten, 300 Wirbeltierarten und 1.800 Arthropodenarten.
Das Zhouzhi-Biosphärenreservat erstreckt sich über 690 Quadratkilometer auf den Nord- und Südhängen des Qinling-Gebirges. Es ist zu 96 Prozent bewaldet und erreicht eine Höhe von 2.904 Metern über dem Meeresspiegel. In seinen markanten vertikalen Vegetationszonen leben mehr als 3.630 Arten wildlebender Flora und Fauna, darunter der Qinling-Panda, der Goldstumpfnasenaffe und der Goldtakin.
Zu den Ländern, die neue Ausweisungen erhielten, zählen Angola, Dschibuti, Äquatorialguinea, Island, Oman und Tadschikistan, die jeweils ihr erstes Biosphärenreservat erhielten. São Tomé und Príncipe ist das erste Land, dessen gesamtes Staatsgebiet als Biosphärenreservat anerkannt wurde.
Laut der UNESCO sind Biosphärenreservate „Lernorte für nachhaltige Entwicklung”, an denen der Schutz der biologischen Vielfalt mit der nachhaltigen Nutzung von Ökosystemen verbunden wird.
