Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Die Behörden hatten zunächst befürchtet, dass nach der Katastrophe mehr als 100 Menschen vermisst werden könnten. Aktuell werden jedoch noch 17 Personen vermisst, nach denen Rettungsteams weiterhin suchen.
Taiwans meteorologische Behörde gab am vergangenen Sonntag sowohl See- als auch Land-Taifunwarnungen heraus, um sich auf den Taifun Ragasa vorzubereiten. Der Taifun traf am Montag auf Taitung, die Halbinsel Hengchun und Pingtung, bevor er am Dienstagmittag aufs Meer hinauszog. Daraufhin konnten die Behörden die See-Warnung aufheben.
Die örtliche meteorologische Behörde behielt die Starkregenwarnung für Mittwoch in Hualien, Taitung und Kaohsiung bei, da die sintflutartigen Regenfälle anhielten, während der Sturm in Richtung des südlichen chinesischen Festlands zog.
Der Taifun und das Überlaufen des Sees verursachten auch weitreichende Überschwemmungen in der Stadt. Am Dienstagnachmittag wurden in einem Nachbarschaftsladen in Hualien fünf Angestellte und ein Kunde durch schnell ansteigendes Hochwasser eingeschlossen.
„Das Wasser strömte durch die Tür herein. Sie versuchten, das Wasser aufzuhalten, um unsere Mitarbeiter und Kunden zu retten, indem sie es mit einem Brett blockierten“, sagte eine Ladenmitarbeiterin über Sicherheitskameraaufnahmen, die zeigten, wie Kollegen das Hochwasser abzuwehren versuchten.
Alle sechs Personen, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks im Geschäft befanden, wurden später gerettet. Aufgrund von dickem Schlamm und weitreichenden Schäden in den Ladeninnenräumen schreiten die Aufräumarbeiten im Laden sowie in anderen Geschäften und Märkten in der Nachbarschaft nur langsam voran.
