Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Die Weltfertigungsindustriekonferenz 2025 (World Manufacturing Convention) findet vom 20. bis 23. September in Hefei statt. (Foto vom 23. September 2025, Zhou Mu/Xinhua)
Auf der gerade stattfindenden Weltfertigungsindustriekonferenz 2025 (World Manufacturing Convention) in Hefei, Hauptstadt der südchinesischen Provinz Anhui, zieht der erstmals eingerichtete Ausstellungsbereich für intelligente Roboter zahlreiche Blicke auf sich. Ein grüner intelligenter Lackierroboter simuliert dort die Lackierung einer weißen Karosserie.
„Dies ist unsere neue Technologie, die in diesem Jahr eingeführt wurde. Durch das im Roboter integrierte intelligente Prozesssystem können Aufgaben wie Farbabstimmung, Farbwechsel, Lackierung und Reinigung automatisch durchgeführt werden. Im Durchschnitt dauert es damit nur etwas mehr als 80 Sekunden, um ein Fahrzeug zu lackieren“, erklärt Wang Jinsong, Ingenieur bei der EFORT Intelligent Robot Co., Ltd. Neben dem Einsatz in inländischen Fabriken seien die von dem Unternehmen produzierten Lackierroboter und andere Produkte bereits in die Produktionslinien bekannter Automobilhersteller in Italien und Deutschland eingezogen.
Von intelligenten Robotern bis hin zu Flugautos – diese unter dem Motto „Intelligente Fertigung für die Welt • Schaffung einer schöneren Zukunft“ stehende Messe vereint die neuesten Errungenschaften chinesischer und ausländischer Unternehmen im Bereich der intelligenten Fertigung.
Als ein Unternehmen, das sich auf die Forschung, Entwicklung und Produktion von Robotern konzentriert, hat EFORT im Jahr 2024 über 16.000 Industrieroboter verkauft. Der Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer des Unternehmens, You Wei, sagte, China verfüge über eine reiche Vielfalt an Anwendungsszenarien und eine solide Fertigungsbasis. Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) fördere zudem die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung der Roboter.
Statistiken zufolge betrugen die Exporte chinesischer mechanischer und elektrischer Produkte im ersten Halbjahr dieses Jahres 7,8 Billionen Yuan, ein Plus von 9,5 Prozent. Sie machten 60 Prozent des gesamten Exportwerts aus. Dieser Sprung im „Innovationsgehalt“ der Exporte spiegelt wider, dass sich die chinesische Fertigungsindustrie zunehmend in die mittleren und höheren Segmente der globalen Wertschöpfungskette bewegt. Sie bringt Innovationsergebnisse in alle Welt und verleiht der Optimierung und Modernisierung globaler Industrieketten neue Dynamik.
Daten des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie zeigen, dass der Zuwachs der chinesischen Fertigungsindustrie während des 14. Fünfjahresplans (2021-2025) voraussichtlich 8 Billionen Yuan betragen wird, was einem Beitrag von über 30 Prozent zum globalen Fertigungswachstum entspricht. Der Anteil der chinesischen Fertigungsindustrie an der globalen Wertschöpfung liegt bereits bei fast 30 Prozent, und ihre Gesamtgröße bleibt seit 15 Jahren ununterbrochen die größte der Welt.
Während die chinesische Fertigung zunehmend tiefer in die globale industrielle Entwicklung integriert wird, verstärken multinationale Unternehmen aktiv die Zusammenarbeit mit chinesischen Unternehmen, um an den Vorteilen des chinesischen Fertigungsupgrades teilzuhaben und globale Projekte mit „chinesischer Erfahrung“ zu bereichern.
Bis 2030 plant Volkswagen, auf dem chinesischen Markt etwa 50 reine Batterieelektro- und Plug-in-Hybridmodelle auf den Markt zu bringen. Diese neuen Produkte werden alle umfassend intelligent vernetzt sein und mit fortschrittlichsten Fahrerassistenz- und autonomen Fahrtechnologien ausgestattet sein.
Ralf Brandstätter, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen Group China, sagte, die Entwicklungszeit für ein neues Modell in China habe sich bereits auf 24 bis 30 Monate verkürzt. Mit dieser Erfahrung habe Volkswagen auch die Produktentwicklungszeit auf dem europäischen Markt von ursprünglich 48 Monaten auf 30 bis 36 Monate beschleunigt. „Diese Beschleunigung hat die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswagen in Europa und anderen Regionen erheblich gestärkt. Dies zeigt, dass chinesische Erfahrung die globale Entwicklung der Volkswagen Group bereichert“, so Brandstätter.
Daten des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie zeigen, dass die tatsächlich genutzten ausländischen Direktinvestitionen in der chinesischen Fertigungsindustrie im Jahr 2024 über 220 Milliarden Yuan betrugen, wobei der Anteil der Hochtechnologiefertigung an diesen Investitionen 11,7 Prozent erreichte.
„Wir werden unser marktorientiertes, rechtsstaatliches und internationalisiertes Geschäftsumfeld kontinuierlich optimieren und heißen mehr ausländische Unternehmen willkommen, die in China investieren und Geschäfte tätigen möchten, um gemeinsam eine schöne Zukunft zu gestalten“, sagte Xin Guobin, Vizeminister für Industrie und Informationstechnologie, auf der Eröffnungszeremonie der Weltfertigungsindustriekonferenz 2025.
