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Film über Gräueltaten der japanischen Einheit 731 in China eröffnet

Film über Gräueltaten der japanischen Einheit 731 in China eröffnet

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Ein neuer Film, der die Gräueltaten der berüchtigten japanischen Einheit 731 während des Zweiten Weltkriegs darstellt, ist am Donnerstag in den Kinos in ganz China gestartet.

Die Veröffentlichung von „Evil Unbound“ fiel auf den 18. September, den 94. Jahrestag des Zwischenfalls vom 18. September, der den Beginn des Widerstandskrieges des chinesischen Volkes gegen die japanische Aggression markierte. In diesem Jahr jährt sich zudem der Sieg im Widerstandskrieg des chinesischen Volkes gegen die japanische Aggression sowie des weltweiten antifaschistischen Kriegs zum 80. Mal.

In vielen chinesischen Städten begannen die ersten Vorführungen des Films symbolträchtig um 9:18 Uhr, als Anspielung auf das Datum des Zwischenfalls. Der Film startete am Donnerstag auch in Australien und Neuseeland und soll am Freitag in Nordamerika in die Kinos kommen.

Der Film erzählt die Geschichte von Wang Yongzhang, einem lokalen Händler, und anderen, die im „Sondergefängnis“ der Einheit 731 inhaftiert waren. Sie wurden mit falschen Versprechungen von Freiheit im Austausch für ihre Mitarbeit bei angeblichen Gesundheitsuntersuchungen und Forschungen zur Krankheitsprävention gelockt, nur um dann Opfer grausamer medizinischer Experimente zu werden. Dazu gehörten Erfrierungsversuche, Gasexposition und Vivisektion.

MIL OSI