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Von Schlickland zu Oase: Chinesische Unternehmen helfen bei der Wiederbelebung von Mangrovenwäldern in Indonesien

Von Schlickland zu Oase: Chinesische Unternehmen helfen bei der Wiederbelebung von Mangrovenwäldern in Indonesien

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Mangrovenwälder, oft als „Meereswälder“ oder „Küstenwächter“ bezeichnet, sind ein entscheidender Bestandteil des globalen ökologischen Schutzsystems. In einem grünen Kraftwerk in der indonesischen Provinz Banten legt das betreibende chinesische Unternehmen großen Wert auf den Umweltschutz, pflanzt und renaturiert Mangroven künstlich, schützt wildlebende Tiere und Pflanzen und trägt somit chinesischer Weisheit und Kraft zur globalen nachhaltigen Entwicklung bei.

Eine chinesische Reporterin, die gerade vor Ort berichtet, erklärt: „Ich befinde mich hier im größten Kohlekraftwerk Indonesiens in Bezug auf die Einzelblockleistung. Die Plattform, auf der ich stehe, ist 80 Meter hoch. Hinter mir können Sie einen ausgedehnten Mangrovenwald sehen, der in harmonischer Koexistenz mit dem Kraftwerk steht. Ursprünglich umfasste dieser Mangrovenwald nur eine Fläche von fünf Hektar, doch durch kontinuierliche Aufforstungsmaßnahmen des Unternehmens sind es nun bereits 20 Hektar.“

Von der Plattform aus bietet sich ein Blick über das gesamte Projektgelände – ein üppiger, grüner Mangrovenwald, in dem immer wieder Seevögel zwischen den Bäumen umherhüpfen.

Vor acht Jahren war dieser Ort jedoch lediglich eine einfache Schlickfläche gewesen. Als die Bauarbeiten 2017 begannen, gab es nur zwei kleine Mangrovengebiete mit weniger als fünf Hektar. Angesichts des Konflikts zwischen Projektfortschritt und ökologischem Schutz entschied sich die chinesische Seite, das wertvolle Mangrovenökosystem priorisiert zu schützen und wiederherzustellen.

Nach achtjährigen Bemühungen hat sich die Mangrovenfläche auf fast 20 Hektar erweitert. In der Nähe des Kraftwerks befindet sich ein Kohleentladehafen, von dem aus die Kohle über eine lange Strecke zum Kraftwerk transportiert wird. Aus Gründen der Sicherheit und des Umweltschutzes wird die Kohle dabei auf vollständig geschlossenen Förderbändern transportiert.

An dem Tag, als die Reporterin zu Besuch war, wurden gerade neue Mangrovensetzlinge in die Küstengewässer gepflanzt. Diese ökologischen Investitionen haben auch zu sozialen Vorteilen geführt. Die Anwohner erhielten neue Arbeitsplätze, die Fischbestände erholen sich allmählich und immer mehr seltene Wildtiere finden hier eine Heimat.  

Aktuell fördert Indonesien intensiv die Wiederherstellung des Mangrovenökosystems. Das verantwortungsvolle Handeln des chinesischen Unternehmens hat dabei hohe Anerkennung und das Lob der lokalen Regierung erhalten. Ein Direktor für Umwelt und Forstwirtschaft der Provinz Banten, sagt, die 20 Hektar Mangroven seien von großer Bedeutung und trügen dazu bei, den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß zu verringern. Im Vergleich zu drei Jahren zuvor habe die Aufforstung und Begrünung durch das chinesische Unternehmen die Mangrovenfläche um 50 Prozent vergrößert. Die Provinzregierung von Banten und die Umweltbehörde schätzten die Rolle der Wiederaufforstung für die Entwicklung einer umweltfreundlichen Industrie sehr.

MIL OSI