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Erfolgreiches erstes Jahr für das Ausbildungszentrum für Flüchtlinge in Bellelay

Erfolgreiches erstes Jahr für das Ausbildungszentrum für Flüchtlinge in Bellelay

Source: Switzerland – Canton Bern Government in German

Das Ausbildungszentrum Bellelay bietet eine klare Perspektive für Menschen, die in der Schweiz im Pflegebereich arbeiten möchten. Die Ausbildung kombiniert Sprachkurse mit praktischer Erfahrung und bereitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezielt auf den Arbeitsmarkt vor, insbesondere im Gesundheitsbereich. Die Ausbildung in Bellelay verknüpft das Erlernen der französischen Sprache mit praktischer Erfahrung vor Ort. Der Kurs wird gemeinsam vom «Centre interrégional de perfectionnement» (CIP) und dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) Kanton Bern durchgeführt. Er dauert 20 Monate und ist in vier Hauptmodule gegliedert:

1. intensiver Französischkurs

Erreichen des Niveaus A1

2. Integration in die Berufswelt 

Übergang von der Stufe A1 zur Stufe A2 bei den Sprachkursen und Praktikumseinsätze.

Die Teilnehmenden lernen den Alltag insbesondere im Pflegebereich kennen und sammeln erste Erfahrungen im Umgang mit Patientinnen und Patienten.

3. vertiefter Sprachkurs

Erreichen des Niveaus A2 – B1

Dieses Modul ist speziell auf den Gesundheitsbereich ausgerichtet und stärkt das Fachvokabular.

Es werden erste berufliche Kenntnisse vermittelt.

4. Ausbildung zum Pflegehelfer/zur Pflegehelferin SRK

Dieses Modul ermöglicht es den Teilnehmenden, das offizielle Zertifikat des Schweizerischen Roten Kreuzes als Pflegehelferin / Pflegehelfer zu erhalten.

Das Ausbildungszentrum Bellelay ist auf Initiative des Direktors der GSI, Pierre Alain Schnegg, entstanden. Er ergänzt: «Wir konnten alle beteiligten Partnerinnen und Partner vom Ausbildungszentrum begeistern. Der Erfolg schon nach einem Jahr zeigt uns, dass wir richtig unterwegs sind. Ich wünsche mir, dass sich noch mehr Kandidatinnen und Kandidatinnen für diesen Weg entscheiden und dadurch ein klares Zeichen für ihren Integrationswillen aussenden.» Dies betreffe vor allem die Kategorien der anerkannten Flüchtlinge und der vorläufig Aufgenommenen. Bei den Personen ohne definitiven Aufnahmeentscheid sei die Nachfrage zwar gross, aufgrund der rechtlichen Situation sei man aber sehr eingeschränkt. Einen besonderen Dank richtet Pierre Alain Schnegg an die Gemeinde Saicourt, die das Projekt von Anfang an unterstützte. 

MIL OSI