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Der Gesundheitsreport zeigt ein erfreuliches Bild

Der Gesundheitsreport zeigt ein erfreuliches Bild

Source: Swiss Kanton Nidwalden News in German
27. August 2024
Ein Bericht des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums liefert relevante Informationen zum Gesundheitszustand und zu Verhaltensweisen der Nidwaldner Bevölkerung. Das Fazit fällt insgesamt positiv aus. Der Gesundheitsreport kann ab sofort online eingesehen werden.
Nidwaldnerinnen und Nidwaldner schätzen ihren Gesundheitszustand und ihre Lebensqualität insgesamt als gut bis sehr gut ein. Dies geht aus dem neusten Gesundheitsreport zu Nidwalden hervor. Der Bericht ist im Auftrag des Kantons durch das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (OBSAN) erstellt worden. Er liefert Aussagen zu Gesundheitszustand, Verhaltensweisen und Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen der Bevölkerung. Dem Bericht liegen die Daten einer nationalen Befragung aus dem Jahr 2022 zugrunde.
Nicht nur beim gesundheitlichen Wohlergehen und bei der Lebensqualität zeigt sich ein positives Bild, auch ist in Nidwalden die Einsamkeit ein weniger verbreitetes Phänomen. «Die Mehrheit der Bevölkerung profitiert von einem starken sozialen Netzwerk», hält Lorena Wyss vom kantonalen Gesundheitsamt dazu fest. Ebenfalls liegt die mittlere bis starke psychische Belastung deutlich unter dem nationalen Mittel. Knapp 81% der Befragten in Nidwalden haben zudem angegeben, sportlich aktiv zu sein. Bei der intensiven Internetnutzung gehört Nidwalden zu den Kantonen mit den tiefsten Werten.
Gleichzeitig wird im Bericht aber Nachholbedarf geortet: So zeigt sich, dass Nidwaldner Männer gegenüber Frauen deutlich weniger Kontrolluntersuchungen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen durchführen und dadurch weniger zur Vorsorge beitragen. Zudem ist ein überdurchschnittlich hoher Konsum von gezuckerten Getränken in der Nidwaldner Bevölkerung feststellbar.
Die Stärkung der Gesundheitskompetenzen der Nidwaldner Bevölkerung ist ein Ziel im neuen kantonalen Leitbild 2035. Die Ergebnisse des Gesundheitsreports bilden dazu eine wichtige Grundlage und dienen auch der Überprüfung der Aufgaben des Gesundheitsamtes und der Abteilung Gesundheitsförderung und Integration (GFI). «In einem nächsten Schritt werden die Ergebnisse des Reports vertieft analysiert und geeignete Massnahmen daraus abgeleitet», so Lorena Wyss. 
→ Der ausführliche Gesundheitsreport ist unter kgr.obsan.ch/NW einsehbar

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