Source: Swiss Kanton Nidwalden News in German
An einem Start-Event zur diesjährigen bike to work Challenge konnten Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung ihre Velos von jungen Fachleuten prüfen lassen und ihr Wissen zu den Verkehrsregeln auffrischen. Ab heute machen über 100 Mitarbeitende bei der Challenge mit – Tendenz steigend.
Heute startet die nationale bike to work Challenge 2024. Ziel ist es dabei, dass im Mai und Juni möglichst viele Mitarbeitende eines Betriebs ihren Arbeitsweg mit dem Velo zurücklegen. Auch über 100 Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung Nidwalden haben sich für die diesjährige Challenge angemeldet. «Dies freut uns enorm», sagt Regierungsrat Joe Christen. Seine Landwirtschafts- und Umweltdirektion koordiniert die Aktion innerhalb der Verwaltung und stellt ein zunehmendes Interesse an einer Teilnahme fest. «Wer mit dem Velo unterwegs ist, egal ob zur Arbeit oder in der Freizeit, der tut nicht nur etwas für die Umwelt, sondern auch für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden», hält Joe Christen fest und ergänzt: «Wir hoffen, dass dadurch viele Personen motiviert werden, vor allem kürzere Strecken vermehrt mit dem Velo zu absolvieren, anstatt dafür ins Fahrzeug zu steigen.»
In diesem Jahr lohnt sich das Mitmachen besonders. So wurden die Mitarbeitenden kürzlich zu einem Start-Event in die Prüfhalle des Verkehrssicherheitszentrum Nidwalden in Stans eingeladen. Dabei erfuhren sie nicht nur mehr zur Challenge, sondern konnten ihr Velo auch einem Check unterziehen. Während Mitarbeitende des Verkehrssicherheitszentrums den Luftdruck in den Pneus kontrollierten, prüften Lernende des Bike-Ateliers Stans die Drahtesel auf weitere Mängel, nahmen kleinere Reparaturen gleich vor Ort vor oder wiesen die Lenkerinnen und Lenker darauf hin, dass ein Besuch in einem Velofachgeschäft angezeigt ist. «Für die Lernenden des Bike-Ateliers bildete der Anlass auch eine gute Gelegenheit, um sich auf ähnliche Aufgaben im Rahmen ihrer Abschlussprüfung zur Fahrradmechanikerin oder zum Fahrradmechaniker vorzubereiten», so Joe Christen zur willkommenen Win-win-Situation für alle Beteiligten.
An der Veranstaltung konnten die Mitarbeitenden auch ihr Wissen zu den Verkehrsregeln auffrischen. Irene Richiger von der Verkehrs- und Sicherheitspolizei Nidwalden machte in ihrem Vortrag auf die Regeln aufmerksam, die insbesondere für Velofahrende gelten. Eine Frage, die immer wieder auftaucht, ist das richtige Fahrverhalten in doppelspurigen Kreisen. Ihr Ratschlag: «Wenn ihr unsicher seid, dann bleibt mit eurem Velo stets auf der äusseren Spur, bis ihr den Kreisel wieder verlässt. Dabei das Handzeichen für das Verlassen des Kreisels nicht vergessen, so wie ihr es vom Abbiegen auf der Strasse gewohnt seid.» Mittels Virtual-Reality-Brillen konnten die Anwesenden auf interaktive Art ihr Wissen zum Sicherheitsverhalten im Verkehr testen. «Nun sind alle gewappnet, um in den nächsten zwei Monaten und natürlich auch darüber hinaus sympathisch – dank Einhalten der Veloregeln – und erfolgreich respektive unfallfrei ans Ziel zu gelangen», meinte Joe Christen in Anlehnung an das neue Leitbild 2035 des Kantons, das in der Kurzform den Titel «sympathisch und erfolgreich» trägt.
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Velos geprüft und auf bike to work Challenge eingestimmt
