Source: Switzerland – Federal Council in German
Bern, 20.03.2024 – Am 20. März 2024 hat sich das vom Bundesrat eingesetzte «Comité national Suisse de la FAO (CNS-FAO)» zu ihrer ersten Sitzung der neuen Legislatur 2024-2027 in der neuen Zusammensetzung getroffen. Das CNS-FAO erarbeitet Stellungnahmen und Empfehlungen zu Fragen der weltweiten Ernährungssicherheit und nachhaltigen Ernährungssystemen zuhanden des Bundesrats.
Das CNS-FAO als ausserparlamentarische Kommission hat neben sieben bisherigen acht neue Mitglieder für die Legislatur 2024-2027 erhalten. Der Bundesrat hat folgende Personen als neue Mitglieder gewählt:
• Petra Artho (Präsidentin des Bäuerinnenverbands St.Gallen und Mitglied der Präsidentinnen-Konferenz des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands (SBLV))
• Sabine Fortmann (Sustainability Manager bei Givaudan)
• Fabio Leippert (Co-Bereichsleiter Politikdialog & Anwaltschaft bei Biovision)
• Beate Huber (Stellvertretende Direktorin der Forschungsanstalt für biologischen Landbau (FiBL)
• Mariano Masserini (Vorstandsmitglied Slow Food Schweiz)
• Kibrom Mehari Gebremichael (Themenverantwortlicher Recht auf Nahrung bei HEKS Brot für alle)
• Corina Milz (Vertriebsleiterin Ostschweiz und Mitglied des CSR-Lenkungsausschusses bei Lidl Schweiz)
• Jürg Zaugg (Forschung und Entwicklung Landwirtschaft bei Nestlé).
Der Geschäftsführer des World Food System Centers der ETH Zürich, Martijn Sonnevelt, wurde als Präsident für eine zweite Legislaturperiode wiedergewählt.
Das CNS-FAO, gegründet im Jahr 1947, berät den Bundesrat über Mittel und Wege zur Verbesserung der Ernährungssicherheit und zur Förderung einer nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Dies erfordert eine fortlaufende konsensorientierte Diskussion zwischen den im CNS-FAO versammelten betroffenen Kreisen. Die 15 Mitglieder widerspiegeln die Vielfalt der betroffenen Anspruchsgruppen, welche sich in der Schweiz mit den Themen der Ernährungssicherheit und nachhaltiger Ernährungssysteme beschäftigen. Das Komitee hat damit auch eine Funktion bei der Umsetzung des Art. 104a BV zur Ernährungssicherheit.
In den letzten Jahren hat das CNS-FAO an folgenden Schwerpunktthemen gearbeitet, welche international von grosser Relevanz sind: Nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme (Diskussionspapier 2016, Prioritätenpapier 2022), Urbanisierung, Agrarökologie (Diskussionspapier 2019, Diskussionspapier 2021), Jugend in der Agrar- und Ernährungswirtschaft (Inputpapier 2020) und Tierhaltung in Zusammenhang mit dem Klimawandel (Diskussionspapier 2024).
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Florie Marion, Fachbereich Kommunikation und Sprachdienste, Tel. +41 58 461 14 41, media@blw.admin.ch
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