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Chinesisches Handelsministerium reagiert auf zusätzliche EU-Steuern für niedrigwertige Importwaren

Chinesisches Handelsministerium reagiert auf zusätzliche EU-Steuern für niedrigwertige Importwaren

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Das chinesische Handelsministerium hat auf die zusätzlichen Steuern der EU für niedrigwertige Importwaren reagiert.

Die Sprecherin des chinesischen Handelsministeriums Huang Ling sagte am Donnerstag, grenzüberschreitender E-Commerce sei eine neue Form und ein neues Modell des internationalen Handels, das globalen Unternehmen und Verbrauchern vielfältige Optionen biete. China hoffe, dass die EU die Auswirkungen der entsprechenden Richtlinien sorgfältig prüfe sowie günstige Bedingungen für die Zusammenarbeit zwischen China und der EU im E-Commerce und anderen Bereichen schaffe.

Die EU erhebe seit dem 1. November eine Bearbeitungsgebühr von zwei Euro für niedrigwertige Importwaren, nachdem sie bereits im Juli eine Zollgebühr von drei Euro eingeführt habe, so Huang weiter. China schenke den neuen Vorschriften der EU große Aufmerksamkeit.

Auf Fragen zu Importen von US-Agrarprodukten sagte die chinesische Ministeriumssprecherin, der Handel mit Agrarprodukten zwischen China und den USA sei ein wichtiger Bestandteil der bilateralen Wirtschafts- und Handelskooperation. China sei stets offen für eine Ausweitung des Kaufes von Agrarprodukten aus den USA, vorausgesetzt, dass die beidseitig vereinbarte „300-Milliarden-zu-300-Milliarden“-Regelung zur gegenseitigen Zollsenkung umgesetzt werde.

Huang Ling sagte, China und die Schweiz hätten am 30. Oktober in Beijing das „Protokoll zur Aufwertung des Freihandelsabkommens“ unterzeichnet. Als nächstes würden beide Seiten ihre jeweiligen nationalen Verfahren durchführen, um das Inkrafttreten des Protokolls so schnell wie möglich voranzutreiben.

MIL OSI