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Global Governance braucht pragmatischere Lösungen

Global Governance braucht pragmatischere Lösungen

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Das 2026 Global Governance Forum (Xiong’an) ist am Freitag in der Xiong’an New Area in der chinesischen Provinz Hebei eröffnet worden. Fast 400 Persönlichkeiten aus Politik, Strategie, Wissenschaft und Wirtschaft sowie Vertreter der Jugend aus mehr als 90 Ländern nehmen an dem Forum unter dem Motto „Vertrauen und Zusammenarbeit wiederherstellen: Reform und Verbesserung der Global Governance in einer Welt im Wandel“ teil. 

Auf dem Programm stehen die Eröffnungszeremonie, Reden und Vorträge, 22 Symposien zu fünf Themenbereichen sowie zahlreiche Begleitveranstaltungen. Das Forum dauert noch bis Sonntag.

Die Botschaft ist klar: Trotz unterschiedlicher Positionen gilt es, Gemeinsamkeiten zu finden und praktische Lösungen für gemeinsame Probleme zu erarbeiten. Das ist ein wichtiger Schritt zu einer stärker handlungsorientierten Global Governance.

Wer die Regeln setzt und wie sie breite Anerkennung finden – diese Frage steht am Anfang jeder Reform der Global Governance. Im September 2025 schlug China die „Global Governance Initiative“ vor. Sie setzt auf souveräne Gleichheit, die Geltung des Völkerrechts, Multilateralismus, einen menschenzentrierten Ansatz und handlungsorientierte Zusammenarbeit. Eine CGTN-Umfrage zeigt, dass diese Kernkonzepte weltweit auf breite Zustimmung stoßen: Mehr als 60 Prozent der Befragten sehen in der Initiative einen Wegweiser für die Beteiligung der Länder an der Global Governance.

Der Wert von Global Governance bemisst sich daran, ob sie reale Probleme löst. Für viele Länder bleibt Entwicklung die dringlichste Aufgabe. Laut der CGTN-Umfrage wird Chinas Rolle bei der Unterstützung der Länder des Globalen Südens weltweit anerkannt – besonders in Bereichen wie Infrastrukturaufbau und Austausch von Entwicklungserfahrungen. Das zeigt: Die internationale Gemeinschaft interessiert sich nicht nur dafür, wie Global Governance funktioniert, sondern auch dafür, ob sie Entwicklungschancen eröffnet und den Menschen zugutekommt.

Eine Reform der Global Governance lässt sich nicht über Nacht erreichen, und Vertrauen lässt sich nicht mit einer einzigen Konferenz wiederherstellen. Die Bedeutung des 2026 Global Governance Forum (Xiong’an) liegt darin, dass es eines deutlich macht: Die Welt braucht keine leere institutionelle Rhetorik, die von der Realität losgelöst ist, sondern einen Kooperationsmechanismus, der den Anliegen aller Länder gerecht wird, praktische Probleme löst und mehr Ländern die Teilnahme ermöglicht. Ob es um die Wahrung des internationalen Systems mit den Vereinten Nationen als Kern geht, um die Förderung gemeinsamer Entwicklung oder um die Bewältigung neuer Herausforderungen der Regierungsführung – nur durch verstärkte Kommunikation und gemeinsame Verantwortung können alle Beteiligten die Global Governance gerechter, inklusiver und effektiver gestalten.

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