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Stillstand verkürzen: Wie eine Störung an der Laserschweißanlage bei Servicekontakt vor 14:00 Uhr noch am selben Tag diagnostiziert wird

Stillstand verkürzen: Wie eine Störung an der Laserschweißanlage bei Servicekontakt vor 14:00 Uhr noch am selben Tag diagnostiziert wird

Source: Deutsche Nachrichten
Nach einer Störung bestimmt die Diagnose die Stillstandszeit: Bei Servicekontakt vor 14:00 Uhr beginnt die erste Ferndiagnose in der Regel noch am selben Tag.

Stillstandszeit wird oft falsch eingeschätzt, weil zuerst an die Reparatur gedacht wird und nicht an die Diagnose. Der ausführliche Artikel zur Wiederinbetriebnahme nach einem Ausfall ordnet die Schritte ein; dieser Beitrag zeigt die drei Stellen, an denen Zeit verloren geht oder gewonnen wird.

Stelle eins: die ersten Stunden nach der Störung

Melden, verbinden, zeigen. Geht der Servicekontakt vor 14:00 Uhr ein, startet Sigma Laser die erste Ferndiagnose meist noch am selben Tag. Über die integrierte USB-Schnittstelle verbindet ein PC die Anlage mit den Technikern in Hanau; viele Fehlerbilder lassen sich so eingrenzen, ohne dass jemand vor Ort ist. Fotos oder kurze Videos ergänzen die Analyse. Drei Angaben beschleunigen die Diagnose:
 

  • Betriebszustand beim Auftreten: Programm, Prozessschritt, Einstellungen
  • angezeigte Meldungen und die Reaktion der Anlage darauf
  • Umgebungsbedingungen am Arbeitsplatz, etwa Temperatur oder Medienversorgung

Stelle zwei: Modultausch statt Maschinenrücksendung

Maßnahmen spätestens am folgenden Werktag. Nach der Erstdiagnose leitet Sigma Laser die Korrektur ein: Versand eines Ersatzteils, Organisation eines Technikerbesuchs oder Anleitung zur Selbsthilfe. Die meisten Hardwareprobleme werden durch den Austausch einzelner Module direkt beim Kunden behoben, nach Anweisung des Service oder bei entsprechendem Know-how durch den Kunden selbst. Eine Rücksendung der gesamten Maschine bleibt die seltene Ausnahme. Ob getauscht oder instandgesetzt wird, entscheidet die Diagnose: Der Modultausch ist meist der schnellste Weg; die Instandsetzung lohnt sich, wenn sie ohne lange Wartezeiten und ohne Spezialwerkzeug möglich ist. „Wer ohne Diagnose Teile tauscht, verlängert den Stillstand. Erst wenn wir wissen, welches Modul betroffen ist, wird genau dieses Teil versandt und vor Ort eingebaut“, sagt Karsten Danzeisen, Senior Service & Support Engineer bei Sigma Laser.

Stelle drei: die Wochen davor

Vorbeugen verkürzt jede Störung. Die Wartung alle 1.000 Betriebsstunden oder mindestens alle zwei Jahre deckt Verschleiß auf, bevor er zum Ausfall wird. Geschulte Bediener erkennen typische Fehlerbilder früh, dokumentierte Schweißparameter sichern die Qualität bei Personalwechsel. Für gängige Verschleiß- und Kleinteile genügt ein kleiner Vorrat; teure oder selten benötigte Komponenten müssen nicht bevorratet werden. Lieferzeiten für Ersatzteile veröffentlicht Sigma Laser nicht, deshalb lohnt sich der frühe Kontakt zum Service.

Wie die Verbindung aufgebaut wird und welche Bilder helfen, zeigt der Beitrag darüber, wie die Ferndiagnose einer Laserschweißanlage funktioniert. Eine kurze Checkliste am Arbeitsplatz spart im Störungsfall die meiste Zeit.

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