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Intelligente Ladeinfrastruktur: PV-Überschuss und Netzleistung effizient nutzen

Intelligente Ladeinfrastruktur: PV-Überschuss und Netzleistung effizient nutzen

Source: Deutsche Nachrichten
Die Photovoltaikanlage produziert Strom, das Elektroauto steht zum Laden bereit – doch sobald Wolken aufziehen oder weitere elektrische Verbraucher hinzukommen, verändert sich die verfügbare Leistung. In Mehrfamilienhäusern wird die Aufgabe noch anspruchsvoller: Mehrere Fahrzeuge sollen gleichzeitig laden, ohne die vorhandene Anschlusskapazität zu überschreiten.

Die Herausforderung ist in beiden Fällen ähnlich: Entscheidend ist nicht, möglichst viel Ladeleistung bereitzustellen, sondern die vorhandenen elektrischen Kapazitäten intelligent zu nutzen.

Wie sich dieser Ansatz in der Praxis umsetzen lässt, zeigt die Entratek GmbH vom 19. bis 21. November 2026 auf der GET NORD in Hamburg. Neben Lösungen für PV-Überschussladen und dynamisches Lastmanagement steht die praktische Anwendung im Mittelpunkt. Elektrofachbetriebe und potenzielle Installationspartner können ausgewählte Wallboxen im eingeschalteten Zustand kennenlernen und Einblicke in deren Konfiguration und Inbetriebnahme gewinnen.

Wenn Solarstrom verfügbar ist, sollte das Auto ihn nutzen können

Für Eigentümer einer Photovoltaikanlage ist das Laden mit selbst erzeugtem Strom besonders interessant. Allerdings stimmt die Solarstromproduktion nicht immer mit dem Energiebedarf des Elektrofahrzeugs überein. Eine intelligente Wallbox muss deshalb auf wechselnde Bedingungen reagieren können.

Die Entratek Power Dot Mini ermöglicht PV-Überschussladen mithilfe einer 3-CTMesslösung. Dabei wird der Leistungsfluss am Netzanschlusspunkt erfasst und die Ladeleistung entsprechend dem verfügbaren Solarstromüberschuss angepasst. Ein zusätzlicher Energiemanager oder Controller ist dafür nicht erforderlich.

Dank der automatischen Umschaltung zwischen ein- und dreiphasigem Laden kann die Wallbox auch bei geringerem PV-Überschuss mit reduzierter Leistung laden. Steigt die verfügbare Solarleistung, wird die Ladeleistung entsprechend erhöht.

So passt sich die Ladeinfrastruktur den vorhandenen Energieressourcen an – und nicht umgekehrt.

Wenn mehrere Fahrzeuge laden, zählt die gemeinsame Leistung
Was im Eigenheim die schwankende Solarstromerzeugung ist, ist im Mehrfamilienhaus häufig die begrenzte Anschlussleistung. Sobald mehrere Bewohner Elektrofahrzeuge nutzen, stellt sich die Frage, wie die vorhandene elektrische Kapazität sinnvoll auf die Ladepunkte verteilt werden kann.

Ein dynamisches Lastmanagement berücksichtigt die für das Laden verfügbare Leistung und verteilt diese bedarfsgerecht auf die angeschlossenen Ladepunkte. Dadurch können mehrere Fahrzeuge geladen werden, ohne dass jede Wallbox dauerhaft ihre maximale Leistung beanspruchen muss.

Entratek kombiniert hierfür AC-Wallboxen wie die Power Dot Mini und Power Dot Fix mit dem Lastmanager Set Pro. Die Komponenten ermöglichen eine koordinierte Leistungssteuerung und bilden eine Grundlage für erweiterbare Ladeinfrastruktur.

Gerade in kleineren Mehrfamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften ist eine schrittweise Umsetzung häufig sinnvoll. Wenn zunächst nur wenige Bewohner eine Wallbox benötigen, muss nicht sofort jeder Stellplatz ausgestattet werden. Werden Leitungswege, Stromversorgung und Lastmanagement jedoch frühzeitig gemeinsam geplant, lassen sich weitere Ladepunkte später mit geringerem Aufwand ergänzen.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht nur, wie viele Wallboxen heute benötigt werden, sondern wie sich die Ladeinfrastruktur morgen erweitern lässt.

Die passende Lösung beginnt mit dem Gebäude
Nicht jedes Mehrfamilienhaus benötigt dieselbe Ladeinfrastruktur. Je nach Gebäudestruktur kommen unterschiedliche Anschluss- und Zählerkonzepte infrage – beispielsweise die Versorgung einzelner Ladepunkte über Wohnungszähler oder ein gemeinsames Ladesystem mit zentraler Verbrauchserfassung.

Entscheidend sind die vorhandene Anschlusskapazität, die Leitungswege und die Anforderungen der Nutzer. Eine frühzeitige Planung hilft dabei, technische Möglichkeiten und spätere Erweiterungen aufeinander abzustimmen.

Für Eigentümergemeinschaften, Hausverwaltungen und Elektrofachbetriebe hat Entratek deshalb einen Praxisleitfaden für Ladeinfrastruktur in kleinen Mehrfamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften erstellt. Er erläutert typische Anschluss- und Zählerkonzepte, Lastmanagement sowie Möglichkeiten zur schrittweisen Erweiterung.

Praxisleitfaden: Entratek Praxisleitfaden MFH Laden

Heute intelligent laden, morgen technisch anschlussfähig bleiben
Neben der effizienten Nutzung elektrischer Energie gewinnt auch die Kommunikation zwischen Elektrofahrzeug und Ladepunkt an Bedeutung.

Die Entratek Power Dot Mini und Power Dot Fix BiDi unterstützen ISO 15118-20 auf Hardware- und Softwareebene. Damit verfügen die Wallboxen über eine technische Grundlage für weiterentwickelte Kommunikationsfunktionen und zukünftige Integrationsmöglichkeiten.

Wer Ladeinfrastruktur langfristig plant, sollte deshalb nicht nur die verfügbare Ladeleistung und mögliche Erweiterungen berücksichtigen, sondern auch die digitale Kommunikationsfähigkeit der eingesetzten Systeme.

GET NORD 2026: Technik kennenlernen, Zusammenarbeit gestalten
Ob Eigenheim mit Photovoltaikanlage oder Mehrfamilienhaus mit mehreren Ladepunkten: Die Anforderungen unterscheiden sich, doch der Grundgedanke bleibt derselbe. Intelligente Ladeinfrastruktur nutzt vorhandene Ressourcen bedarfsgerecht und berücksichtigt zukünftige Entwicklungen.

Auf der GET NORD 2026 steht deshalb nicht allein die Vorstellung der AC-Ladelösungen im Vordergrund, sondern vor allem deren Einsatz in der Praxis. Im persönlichen Austausch können Elektrofachbetriebe und potenzielle Partner erfahren, wie sich die Lösungen in unterschiedliche Kundenprojekte integrieren lassen und welche Möglichkeiten für eine langfristige Zusammenarbeit bestehen.

Ziel des Messeauftritts ist es, Elektrofachbetrieben und potenziellen Vertriebspartnern den praktischen Einstieg in die Zusammenarbeit mit Entratek zu erleichtern. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Einblicke in die Konfiguration und Inbetriebnahme, der Erfahrungsaustausch sowie die gemeinsame Betrachtung konkreter Projektanforderungen.

Auch unabhängig vom Messebesuch unterstützt Entratek Interessierte und Elektrofachbetriebe bei der ersten Einschätzung ihrer Ladeprojekte – von der einzelnen Wallbox mit PV-Überschussladen bis zur Ladeinfrastruktur mit mehreren Ladepunkten und dynamischem Lastmanagement.

Weitere Informationen und unverbindliche Projektanfragen: AC-Ladeinfrastruktur & Projektanfrage

GET NORD 2026
19.-21. November 2026, Hamburg Messe
Halle B7, Stand 427

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