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Filialeröffnung im Einzelhandel: Was in den ersten Tagen vor dem ersten Kunden passieren muss

Filialeröffnung im Einzelhandel: Was in den ersten Tagen vor dem ersten Kunden passieren muss

Source: Deutsche Nachrichten
Drei Tage vor der Eröffnung stehen Paletten im Backstore, die Preisschilder fehlen für die Hälfte der Artikel, und in der Zentrale fragt jemand, ob die Umlagerung aus dem Nachbarmarkt schon angekommen ist. Eine Filialeröffnung scheitert selten an einem einzelnen Schritt. Sie wird eng, wenn Lager, Filiale und Zentrale mit verschiedenen Ständen arbeiten.

Welche Prozesse hängen bei einer Eröffnung zusammen

Die Erstbestückung beginnt im Zentrallager mit dem Kommissionieren und Versenden. In der Filiale folgen Wareneingang und Kontrolle, Preisauszeichnung, Verräumen und die Freigabe der Fläche. Parallel dazu laufen Umlagerungen aus anderen Standorten, Nachlieferungen und Aufgaben wie Aufbau, Beschilderung oder Kassencheck. Jeder dieser Schritte erzeugt Daten, die an anderer Stelle gebraucht werden.

Wie lässt sich der Wareneingang in einer neuen Filiale absichern

Die neue Filiale hat noch keine eingespielte Routine. Ein mobiler Wareneingang per Scan gleicht die gelieferte Ware mit der Bestellung oder dem Lieferschein ab. Abweichungen sind sofort sichtbar, statt erst beim Verräumen aufzufallen. Umlagerungen aus anderen Filialen werden auf derselben Grundlage bestätigt.

Welche Rolle spielen Etiketten und Aufgaben

Preisauszeichnung ist am Eröffnungstag sichtbar für jeden Kunden. Mit mobilem Etikettendruck drucken Mitarbeitende Etiketten direkt an der Ware, sobald der Artikel gescannt ist.

Für alles, was nicht Ware ist, dient das COSYS Task Management: Die Zentrale legt Aufgaben wie Regalaufbau oder Kontrolle an, weist sie Filialen oder Personen zu und sieht den Erledigungsstand.

Welche Bausteine sollten zuerst gewählt werden

Eine Filialeröffnung benötigt nicht automatisch die komplette Retail-Plattform. Welche Module zuerst sinnvoll sind, hängt davon ab, wo die größten manuellen Abstimmungen entstehen.

Wer vor allem Ware bewegen muss, beginnt mit Wareneingang und Umlagerung. Wer die Zentrale entlasten will, ergänzt Task Management. Etikettendruck kommt hinzu, wenn Preise vor Ort ausgezeichnet werden. Die COSYS Retail Management Software ist modular aufgebaut. Einzelne Module lassen sich getrennt nutzen und später kombinieren, ohne die Plattform zu wechseln.

Wie fügt sich das in die bestehende Systemlandschaft ein

Das ERP bleibt führend für Stammdaten, Bestellungen und Bestände. COSYS ergänzt es um die mobilen Prozesse und die Aufgabensteuerung. Die Anbindung erfolgt über passende Schnittstellen, deren Umfang vom jeweiligen ERP abhängt. Der Betrieb ist in der Cloud oder On-Premise möglich, die Geräteverwaltung läuft über COSYS MDM.

Wächst die Lösung mit dem Filialnetz?

Ja, die Lösung lässt sich bedarfsgerecht erweitern. Die Kosten richten sich unter anderem nach Modulen, Nutzern, Geräten, Betriebsmodell und ERP-Anbindung. Wer zunächst mit einer Pilotfiliale startet, kann weitere Module, Nutzer, Geräte und Filialen schrittweise ergänzen.

Praxistipp: Die erste Eröffnung zum Standardprozess machen

Dokumentieren Sie bei der nächsten Filialeröffnung, welche Aufgaben in Woche minus zwei, Woche minus eins und am Eröffnungstag erledigt werden müssen und wer dafür verantwortlich ist. Diese Struktur kann anschließend als Grundlage für weitere Eröffnungen dienen. So entsteht aus einem einmaligen Projekt schrittweise ein wiederholbarer Filialprozess.

Sie planen neue Filialen und möchten Lager, Filiale und Zentrale prozessual verbinden? Kontaktieren Sie das COSYS Team für eine individuelle Beratung zu Retail Management Software, Task Management und ERP-Anbindung. Vereinbaren Sie einen Termin unter vertrieb@cosys.de oder +49 5062 900 0.

Alternativ können Sie die kostenlose COSYS Retail Demo-App für Android und iOS testen.

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