Source: Deutsche Nachrichten
Mit Virtual PLCnext Control erweitert Phoenix Contact sein Portfolio um eine softwarebasierte Steuerungslösung, die Automatisierungsfunktionen von dedizierter Hardware entkoppelt. Die Lösung ermöglicht es, Steuerungsanwendungen flexibel auf Industrie-PCs, Edge-Geräten oder Server-Infrastrukturen auszuführen und schafft damit neue Möglichkeiten für die Konvergenz von IT und OT.
Basierend auf dem offenen Ecosystem PLCnext Technology vereint Virtual PLCnext Control die industrielle Echtzeitfähigkeit mit den Vorteilen moderner IT-Architekturen. Nutzende können Steuerungsanwendungen hardwareunabhängig betreiben, flexibel skalieren und bestehende Engineering-Workflows weiter verwenden. Unterstützt werden die IEC-61131-3-Programmiersprachen ebenso wie Hochsprachen wie C++ und C#. Zudem stehen etablierte Kommunikationsstandards wie Profinet, OPC UA, Modbus/TCP, MQTT und REST-API zur Verfügung.
Durch die containerbasierte Architektur lassen sich Anwendungen einfach bereitstellen, aktualisieren und an neue Anforderungen anpassen. Virtual PLCnext Control kann direkt in Geräte integriert, für Edge-Computing-Aufgaben nahe am Prozess eingesetzt oder zentral in Rechenzentren betrieben werden. Mehrere virtuelle Steuerungsinstanzen lassen sich dabei parallel auf einer gemeinsamen Infrastruktur ausführen. Darüber hinaus erfüllt die Lösung die Anforderungen an die Cyber Security, Datenkonsistenz und Echtzeitverarbeitung. Als Teil des PLCnext Technology Ecosystems profitieren Anwendende von einer offenen Plattform mit Zugriff auf die PLCnext Community und den PLCnext Store sowie einem breiten Partnernetzwerk.
„Mit Virtual PLCnext Control befähigen wir unsere Kunden den nächsten Schritt in Richtung Software-defined Automation zu gehen. Steuerungsanwendungen werden flexibler, skalierbarer und unabhängiger von spezifischer Hardware“, sagt Lena Kuhlmann, Sales Product Managerin Automation bei Phoenix Contact.
