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​Handel zwischen China und ASEAN erhält neuen Schwung

​Handel zwischen China und ASEAN erhält neuen Schwung

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

China und die Mitgliedstaaten von ASEAN (Verband Südostasiatischer Nationen) sind durch Handel, Lieferketten und Verbrauchermärkte immer enger miteinander verflochten, wobei sich ihre wirtschaftlichen Beziehungen über traditionelle Kooperationsbereiche hinaus ausweiten, so Marktbeobachter und Führungskräfte aus der Wirtschaft.

Diese Entwicklung gewinnt nun weiter an Dynamik, da das Protokoll zur Aktualisierung der Freihandelszone China-ASEAN 3.0 (CAFTA 3.0) und die Regionale Umfassende Wirtschaftspartnerschaft (RCEP) voraussichtlich Handelsbarrieren abbauen und es Unternehmen erleichtern werden, auf regionalen Märkten tätig zu sein.

Da beide Seiten bestrebt sind, dem regionalen und globalen Wirtschaftswachstum neue Impulse zu verleihen, arbeitet China mit den ASEAN-Mitgliedern daran, das aktualisierte Protokoll so bald wie möglich in Kraft zu setzen, wie das Handelsministerium in diesem Monat wissen ließ.

Die 23. China-ASEAN-Expo, die von Donnerstag bis Montag in Nanning in der Autonomen Region Guangxi der Zhuang stattfinden soll, wird sich auf die Chancen konzentrieren, die sich aus CAFTA 3.0 ergeben, und die Zusammenarbeit in neuen Bereichen wie der digitalen Wirtschaft, der grünen Entwicklung und der Vernetzung von Lieferketten fördern.

Xu Liping, Direktor des Zentrums für Südostasienstudien der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften, erklärte, die Beziehungen zwischen China und ASEAN würden zunehmend durch die Ausbreitung von Produktionsnetzwerken in der Region geprägt.

Chinesische Unternehmen würden zunehmend innerhalb Südostasiens beschaffen, produzieren und verkaufen, während Unternehmen aus der ASEAN-Region einen besseren Zugang zu Chinas riesigen Verbraucher- und Industriemärkten erhalten würden, so Xu.

Lin Honghong, stellvertretende Vorsitzende des Chinesischen Rates zur Förderung des internationalen Handels (CCPIT), merkte an, dass CAFTA 3.0 die geschäftliche Zusammenarbeit über den traditionellen Handel und die Investitionen hinaus auf neue Bereiche wie die digitale und die grüne Wirtschaft ausweite.

Das Abkommen fördere zudem engere Verbindungen zwischen Industrie- und Lieferketten in der gesamten Region und schaffe so mehr Chancen für Unternehmen auf beiden Seiten, sagte sie.

CAFTA 3.0, das im Oktober 2025 in Kuala Lumpur, Malaysia, unterzeichnet wurde, markiert den jüngsten Schritt in der Entwicklung der Freihandelszone zwischen China und der ASEAN. CAFTA wurde 2002 ins Leben gerufen und 2010 vollständig umgesetzt. Das aktualisierte CAFTA-2.0-Protokoll wurde 2015 unterzeichnet und trat 2019 vollständig in Kraft.

Daten der Allgemeinen Zollverwaltung zeigen, dass der Wert des Handels zwischen China und ASEAN in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 5,95 Billionen Yuan (768,4 Milliarden Euro) erreichte, was einem Anstieg von 20,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

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