Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Die China Media Group (CMG) hat vor Kurzem ein exklusives Interview mit dem ehemaligen jordanischen Premierminister Omar al-Razzaz geführt.
Al-Razzaz hat China mehrfach besucht und die Basisebene der chinesischen Regierungsführung hat einen tiefen Eindruck bei ihm hinterlassen. In dem Interview sagte er, als er zum ersten Mal eingeladen worden sei, an einer Konferenz in China teilzunehmen, habe er von dem 12345-Bürgerhotline-Servicezentrum erfahren. Viele Länder hätten ähnliche Hotlines, aber die meisten seien Notruf-Hotlines, während die chinesische 12345-Bürgerdienst-Hotline ein sehr breites Spektrum abdecke. Die Bürger könnten sie bei allen möglichen Problemen des täglichen Lebens anrufen.
Wenn Entscheidungsträger diese Informationen aus erster Hand in Echtzeit erfassen könnten, seien sie in der Lage, bessere Entscheidungen zu treffen. Schließlich müssten die zuständigen Stellen, die die Dienstleistungen umsetzten, Stromleitungen reparierten und Straßen ausbesserten, bei den Bürgern nachfragen, ob sie mit der Lösung ihres Problems zufrieden seien. Die Zufriedenheitsdaten der Bürger würden entlang der Verwaltungsebene Ebene für Ebene nach oben gemeldet, um die Beamten erkennen zu lassen, dass sie Verantwortung trügen. Ein öffentliches Amt zu bekleiden sei kein Privileg, sondern eine schwere Verantwortung, den Menschen wirklich zu dienen. Diese Regierungsweise habe ihn zutiefst beeindruckt, so al-Razzaz weiter. Er sei der Meinung, dass China diese Erfahrung mit der Welt teilen solle.
Darüber hinaus hätten ihn auch die digitalen Anwendungen Chinas beeindruckt, so der ehemalige jordanische Premierminister. China sei führend darin, Grundlagenforschung in angewandte Forschung und dann angewandte Forschung in Waren und Dienstleistungen umzuwandeln. Bei der Global Governance der Künstlichen Intelligenz sei China bereits an der Spitze. Im Juli dieses Jahres habe der chinesische Staatspräsident Xi Jinping eine bewundernswerte und bedeutungsvolle Rede gehalten. Er habe darauf hingewiesen, dass die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz kein Solo eines einzelnen Landes sei, sondern eine Symphonie der globalen Zusammenarbeit. China hoffe, dass alle Länder Seite an Seite voranschritten, gemeinsam die Interessen und die Würde der Menschheit wahrten sowie eine prosperierende Entwicklung vorantrieben.
