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Containermischer für die Tablettenproduktionproduktion:

Containermischer für die Tablettenproduktionproduktion:

Source: Deutsche Nachrichten
Bei der Herstellung pharmazeutischer Feststoffe gehört die Homogenität von Pulvermischungen zu den zentralen Qualitätsanforderungen. Entscheidend ist, dass sich sämtliche Komponenten einer Rezeptur gleichmäßig gemischt sind und sich zuverlässig, reproduzierbar und GMP-konform produzieren lassen. Vor diesem Hintergrund nimmt das Containermischen einen wichtigen Prozessschritt bei der Tablettenproduktion ein, bei dem Prozesssicherheit, Flexibilität und schonende Produktbewegung im Fokus stehen.

L.B. Bohle entwickelt und produziert seit 1987 Containermischer für die Pharmaindustrie und verwandte Branchen. Inzwischen hat das Unternehmen mehrere Tausend Systeme weltweit installiert. Das Spektrum reicht vom kompakten Labormischer bis zu Anlagen mit einem Containerfassungsvermögen von bis zu 12.000 Litern.

Homogene Durchmischung trockener Pulver-Ansätze als zentrale Verfahrensanforderung

Die PM Containermischer von L.B. Bohle sind auf die homogene Durchmischung trockener Pulver-Ansätze ausgelegt. Eine zentrale konstruktive Funktion übernehmen dabei Mischelemente an der Innenseite des Behälterdeckels. Sie unterstützen den Mischprozess im Container und sind damit direkt auf die Verteilung des Pulveransatzes ausgerichtet.

Das Verfahren lässt sich für Volumina von vier bis 12.000 Litern skalieren. Für Produktionsumgebungen mit wechselnden Chargengrößen oder unterschiedlichen Produktanforderungen können Mischcontainer beziehungsweise Containermischer mit unterschiedlichem Fassungsvermögen eingesetzt werden.

Geschlossener Prozess mit Fokus auf Containment und Handhabung

Ein wesentliches Merkmal des Systems ist der vollkommen geschlossene Mischbetrieb. Jeder Container ist zur Befüllung mit einem Innendeckel ausgestattet. Der geschlossene Prozess ist so auch für Containment-Anwendungen geeignet.

Aus verfahrenstechnischer Sicht ist diese Auslegung relevant, weil sie das Mischen innerhalb eines geschlossenen Systems organisiert. Ergänzend werden Mischer auch als Mahlstation oder für den Transport von Behälter zu Behälter verwenden lässt.

Flexibilität durch unterschiedliche Behälteradaptionen

Für Produktionsbetriebe mit unterschiedlichen Containerformaten ist die Schnittstelle zwischen Mischer und Behälter ein wesentlicher Faktor. L.B. Bohle hebt hier die hohe Flexibilität durch verschiedene Behälteradaptionen hervor. Es können sowohl runde als auch eckige Container eingesetzt werden, da zahlreiche Aufnahmesysteme für die Mischer verfügbar sind:

  • Standard-Lastarm und Spanner
  • Aufnahmedorne am Hubarm
  • Hubarm mit Exzenter-, Kraft- und hydraulischen Spannern

Diese Bandbreite an Aufnahmesystemen zielt darauf ab, unterschiedliche Anforderungen in der Produktion konstruktiv abzubilden.

Aufbau der stationären Mischvorrichtung

Die stationäre Mischvorrichtung wird mit mehreren Komponenten beschrieben. Dazu gehören:

  • PM-Korpus mit Lastaufnahme
  • im Korpus integrierter elektrischer Schaltschrank, auf Anfrage auch als separate Installation
  • separates Bedienpult mit 15-Zoll-Touch-Panel
  • Drucker beziehungsweise PDF-Druck optional
  • Sicherheitslichtschranke oder Laser-Scanner optional

Prozessvorteile aus der Konstruktion heraus

Entscheidende Vorteile sind der schnelle Produktwechsel durch den Austausch der Mischbehälter, ebenso wie die bequeme und effiziente Reinigung der Container. Ders Weiteren ist durch Wechsel des Containers keine Reinigung erforderlich.

Für Produktionsverantwortliche ist dieser Zusammenhang relevant, weil der Container als produktspezifisches Prozessbehälter genutzt wird und die Mischanlage dadurch auf wechselnde Einsätze vorbereitet werden kann, ohne dass der Kern des Systems selbst im Mittelpunkt jedes Produktwechsels steht.

Vorteile der PM Containermischer:

  • Kapazitäten von 4 bis 12.000 Litern
  • Geringer Platzbedarf im Vergleich zu vergleichbaren Mischern
  • schonende Produktbewegungen durch niedrige Drehzahlen
  • langfristige Leistungsfähigkeit und geringer Wartungsaufwand
  • schnelle, einfache und kostengünstige Installation
  • Containmentausrüstung als Option

Einordnung für die Tablettenproduktion und für Nahrungsergänzungsmittel

Für Fach- und Führungskräfte aus der pharmazeutischen Tablettenproduktion ist insbesondere die Verbindung aus homogener Durchmischung, geschlossenem Prozess und skalierbarem Volumenbereich relevant. Das gilt vor allem dort, wo reproduzierbare Mischqualität und prozessintegrierte Handhabung gefragt sind.

Auch für Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln ist das Containermischen unter diesen Gesichtspunkten von Interesse: Flexibilität bei Behältergrößen, die geschlossene Prozessführung sowie die Möglichkeit, unterschiedliche Produktionsanforderungen über verschiedene Aufnahmesysteme und Containerkonfigurationen abzubilden sind Vorteile in der täglichen Produktion.

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