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China bereit zu gemeinsamer Verteidigung der „blauen Heimat“

China bereit zu gemeinsamer Verteidigung der „blauen Heimat“

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

China sei bereit, die Zusammenarbeit mit allen Seiten zu verstärken, um die „blaue Heimat“ gemeinsam zu schützen und eine bessere gemeinsame Zukunft für die maritime Gemeinschaft aufzubauen. Dies erklärte ein hochrangiger Beamter am Dienstag.

He Guangshun, Chefingenieur des Ministeriums für natürliche Ressourcen, machte diese Äußerungen bei der Eröffnungszeremonie des hochrangigen Treffens der 22. Konferenz der Leiter asiatischer Küstenwachen in der Provinz Zhejiang.

Bei der Darstellung der Fortschritte Chinas im maritimen Bereich sagte He, das Land habe in den letzten Jahren ein Pilotprogramm zur Identifizierung mariner Kohlenstoffsenken und zur Bewertung des von den Küstenökosystemen aufgenommenen Kohlenstoffs gestartet – darunter die sich ausdehnenden Mangrovenwälder, Seegraswiesen und Algenfarmen.

Unter marinen Kohlenstoffsenken versteht man Küsten- und Tiefseeumgebungen, die atmosphärisches Kohlendioxid in ihrer Biomasse und den darunter liegenden Sedimenten aufnehmen und speichern.

Der hochrangige Beamte betonte Chinas Engagement für den Schutz der Meeresumwelt durch die Teilnahme an relevanten internationalen Verträgen und Rahmenwerken und rief zu koordinierten Maßnahmen gegen den Anstieg des Meeresspiegels und den Verlust der biologischen Vielfalt auf.

China habe Kooperationsabkommen mit mehr als 50 Ländern und internationalen Organisationen unterzeichnet und über 100 Projekte gestartet, erklärte He. Er rief die anderen asiatischen Küstenwachen dazu auf, zur Sicherung ihrer gemeinsamen „blauen Heimat“ beizutragen.

Während des Treffens stellte die chinesische Küstenwache ihr neues Modell zur Durchsetzung mariner Kohlenstoffsenken vor. Der Rahmen verpflichtet Meeresverschmutzer zur Beseitigung von Umweltschäden und zur Wiederherstellung der Kohlenstoffspeicherkapazität der Ozeane – ein Wandel von der traditionellen straforientierten zur ergebnisorientierten Meeresaufsicht.

Zhao Yingfei, Beamtin der chinesischen Küstenwache, erklärte, der Rahmen sehe rechtliche Maßnahmen vor, um ökologische Schäden durch maritime Verstöße zu beziffern und von den Verantwortlichen gezielte Wiederherstellungsmaßnahmen einzufordern. Auf nationaler Ebene schütze der Mechanismus die marine Umwelt Chinas und fördere ein nachhaltiges Wachstum der Meereswirtschaft. International stelle er einen Beitrag Chinas zur globalen Meeresgovernance dar, so Zhao weiter.

Wang Kaiqiang, stellvertretender Direktor der chinesischen Küstenwache, sagte: „Wir müssen einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, der sowohl die Symptome als auch die Ursachen maritimer Risiken adressiert.“ Er rief zu engerer praktischer Zusammenarbeit auf, um eine engere maritime Gemeinschaft mit geteilter Zukunft aufzubauen.

Die Tagesordnung des diesjährigen Treffens umfasste die Bekämpfung illegaler maritimer Aktivitäten, Such- und Rettungseinsätze, den Schutz der Meeresökologie, den Informationsaustausch, gemeinsame Übungen und den Kapazitätsaufbau.

MIL OSI