Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Der ägyptische Schauspieler Ahmed Sobhy, der in dem chinesischen Antikriegsfilm „Once Upon a Time in the Middle East“ eine Hauptrolle spielt, hat seinen Dank an die chinesischen Fans zum Ausdruck gebracht und mehr kulturellen Austausch zwischen China und Ägypten gefordert.
Der Film handelt von einem Chinesen, der in den 2000er-Jahren als Koch in einem chinesischen Restaurant im Nahen Osten arbeitet, als dort ein Krieg ausbricht. Seit seinem Kinostart am 11. August hat der Film in China, einschließlich der Vorverkäufe, mehr als 1,68 Milliarden Yuan RMB (rund 215 Millionen Euro) eingespielt.
Sobhy spielt in dem Film die Rolle des Restaurantbesitzers Zayd. Die Botschaft des Films – gemeinsame Menschlichkeit, zwischenmenschliche Verbindungen und die Bedeutung von Frieden – findet bei Sobhy großen Anklang.
Er sagt: „Ich denke, der Film hat gezeigt, dass selbst in den dunkelsten Zeiten des Krieges zwischenmenschliche Verbindungen und einfache Momente, wie das gemeinsame Genießen einer warmen Mahlzeit, uns zu unserer Menschlichkeit zurückführen. Beim Essen geht es nicht nur ums Überleben. Es ist eine universelle Sprache der Hoffnung und des Trostes, die unabhängig vom Hintergrund kulturelle Gräben überbrückt. Aber vor allem ist die für mich stärkste Botschaft dieses Films der Frieden. Eine Erinnerung daran, wie wichtig Frieden für jeden Menschen ist.“
Als der Film zum Hit wurde, erlangte seine Figur bei den chinesischen Zuschauern größere Bekanntheit und sie gaben ihr liebevoll den Spitznamen „Lao Zha“. Ahmed Sobhy richtete außerdem einen Social-Media-Account ein, um mit chinesischen Fans in Kontakt zu treten und sagt, ihre Herzlichkeit gebe ihm unglaubliche Motivation.
„Kurz bevor der Film herauskam, machte ich eine sehr schwere Phase durch. Ich fühlte mich ausgebrannt und war wegen meiner Arbeit wirklich niedergeschlagen. Dann kam der Film in die Kinos. Und ich erhielt Liebe, Unterstützung und Anerkennung wie nie zuvor, das schwöre ich bei Gott. Ich kann die Freude, die ich empfand, gar nicht beschreiben. Es fühlte sich wirklich so an, als läge ich am Boden. Und die Liebe kam aus dem Nichts, um mich wieder aufzurichten. Deshalb ist der direkte Austausch mit chinesischen Fans in den sozialen Medien meine Art, mich zu bedanken.“
Seine Erfahrungen in dem Film hätten gezeigt, wie das Kino als Brücke für einen engeren kulturellen Austausch zwischen Ägypten und China dienen könne, so Sobhy weiter. Es solle mehr solcher Austauschprogramme zwischen den beiden Völkern geben. „Ich möchte wirklich, dass Chinesen kommen und unsere Kultur kennenlernen und ich möchte, dass die Ägypter hingehen und die chinesische Kultur erleben. Ihr habt sehr schöne und beeindruckende Orte, kulturelle Stätten.“
