Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Besucher erstellen selbst Lego-Kreationen auf dem Messegelände für Konsumgüter auf der 3. China International Import Expo (CIIE).
Internationale Unternehmen zeigen sich angesichts der dynamischen Entwicklung des chinesischen Marktes und der unterstützenden Maßnahmen zur Förderung des Konsums zuversichtlich. Immer mehr globale Marken verstärken ihre Investitionen in China, um den sich wandelnden und zunehmend anspruchsvollen Bedürfnissen der chinesischen Verbraucher gerecht zu werden.
China kündigte vergangene Woche ein neues Maßnahmenpaket zur weiteren Ausweitung der Inlandsnachfrage und zur Stärkung der wirtschaftlichen Wachstumsdynamik an. Das chinesische Finanzministerium erklärte, angesichts der makroökonomischen Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte eine Reihe konkreter Maßnahmen umsetzen zu wollen.
Für globale Marken bleibt der riesige chinesische Markt attraktiv. Sie bemühen sich zunehmend darum, die wachsenden und anspruchsvolleren Bedürfnisse der chinesischen Verbraucher zu bedienen.
Liliana Lucioni, Präsidentin der China-Sparte der Modemarke Coach, erklärte, das Unternehmen habe in den vergangenen Monaten ein deutliches Wachstum verzeichnet. Die Maßnahmen zur Förderung des Konsums hätten ihr Vertrauen in den chinesischen Markt zusätzlich gestärkt.
„In China haben wir einen Umsatz von 1,4 Milliarden US-Dollar erzielt, 35 Prozent mehr als im Vorjahr. Das bestätigt unser Vertrauen in diesen Markt. Wir haben festgestellt, dass die verschiedenen Reformen und Maßnahmen wesentlich dazu beigetragen haben, die Konsumfreude der Verbraucher zu steigern“, sagte Lucioni.
Auch im Tourismussektor beobachtet Brendan Tansey, Geschäftsführer von Viking Cruises, einen Wandel im Konsumverhalten. Chinesische Reisende suchten zunehmend nach intensiveren kulturellen Erlebnissen. Die unterstützenden Maßnahmen der Regierung trügen dazu bei, diesen veränderten Bedürfnissen Rechnung zu tragen.
„Wir sind überzeugt, dass die Regierung entschlossen ist, den anspruchsvollen Tourismus chinesischer Reisender – sowohl ins Ausland als auch im Inland – zu fördern. In den zehn Jahren, in denen wir hier tätig sind, haben wir festgestellt, dass unsere chinesischen Kunden zunehmend Wert auf anspruchsvolle und tiefgehende Kulturreisen legen“, sagte Tansey.
Angesichts der Maßnahmen zur Belebung des Konsums bemühen sich immer mehr internationale Unternehmen darum, ihre Sichtbarkeit und Präsenz auf dem chinesischen Markt auszubauen. Die deutsche Hautpflegemarke Babor und der Schweizer Schokoladen- und Süßwarenhersteller Lindt & Sprüngli gehören zu den Unternehmen, die in Shanghai Flagship-Stores eröffnet haben.
„Für Babor ist die Investition in China eine wegweisende Entscheidung für unser zukünftiges globales Wachstum. Shanghai bietet ein erstklassiges Umfeld für globale Marken. Gleichzeitig ist der Markt dynamisch und hart umkämpft“, sagte Henryk Grund, Vertriebs-Vizepräsident von Babor. Der Nettoumsatz des Unternehmens in China sei in den ersten sieben Monaten dieses Jahres um rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
„Wir haben Schlangen vor unseren Geschäften. Das zeigt, dass chinesische Verbraucher Schokolade wirklich lieben, großen Wert auf Qualität legen und gerne Neues und innovative Produkte ausprobieren. Auch unsere Schokoladenkurse, die wir gelegentlich in unseren Geschäften anbieten, sind sehr schnell ausgebucht“, sagte Michael Spiller, ein leitender Manager bei Lindt & Sprüngli. Der chinesische Markt sei dynamisch, wachstumsstark und äußerst interessant. „Die Verbraucher lieben es, neue Dinge zu erleben.“
Die Umsatzsteigerungen internationaler Unternehmen unterstreichen das große Konsumpotenzial des chinesischen Marktes und ermutigen weitere Unternehmen, ihre Investitionen in China auszubauen.
„Wir werden weiterhin in neue Geschäfte und neue Erlebnisse investieren und unsere Vision davon verwirklichen, wofür unsere Marken in diesem Markt stehen“, sagte Lucioni.
Auch Babor will sein Engagement in China weiter ausbauen. „Wir werden weiterhin investieren und den chinesischen Verbrauchern noch mehr professionelles Hautpflege-Know-how bieten. Unser Ziel ist klar: Wir wollen langfristig gemeinsam mit dem chinesischen Markt wachsen“, sagte Grund.
