Source: Deutsche Nachrichten
20.000, 50.000 oder noch mehr Artikel im Sortiment sind im technischen Großhandel keine Seltenheit. Schrauben und Verbindungstechnik liegen neben Werkzeugen, Ersatzteilen, Elektrokomponenten oder Betriebsmitteln. Ein Teil davon wird täglich verkauft, andere Positionen werden nur für bestimmte Kunden, Maschinen oder Projekte benötigt. Genau diese Sortimentsbreite macht die Bestandsplanung anspruchsvoll: Sie müssen lieferfähig bleiben, können aber nicht jeden Artikel großzügig bevorraten.
Für Einkauf, Disposition und Lagerleitung reicht es deshalb nicht, den Gesamtwert des Lagers zu kennen. Entscheidend ist, welche Artikel sich wie bewegen, welche Bestände kritisch werden und wo unnötig Kapital gebunden ist. Ein digitales Bestandsmanagement schafft dafür die notwendige Datengrundlage. COSYS verbindet die operative Bestandsführung mit Business Intelligence, Forecasting und Prozessanalyse, sodass aus einzelnen Lagerbuchungen verwertbare Informationen für Ihre Bestandssteuerung entstehen.
Viele Artikel brauchen verlässliche Bestandsdaten
Je größer das Sortiment, desto stärker wirken sich kleine Ungenauigkeiten aus. Nicht dokumentierte Umlagerungen, verspätete Buchungen oder falsche Lagerplätze fallen bei wenigen Artikeln möglicherweise noch schnell auf. Bei Tausenden Positionen entstehen daraus Suchzeiten, Fehlbestände und falsche Nachbestellungen.
Die COSYS Bestandsmanagement Software bildet deshalb die Warenbewegungen vom Wareneingang über Einlagerung und Umlagerung bis zu Kommissionierung und Auslagerung digital ab. Ihre Mitarbeiter erfassen Artikel per MDE-Gerät oder Smartphone direkt am Prozess. Mengen und Lagerplätze werden unmittelbar gebucht und stehen im COSYS WebDesk zentral zur Verfügung.
Auch Inventuren lassen sich in die Lösung integrieren. Differenzen werden nachvollziehbar dokumentiert und Korrekturbuchungen bleiben transparent. Für Großhändler mit mehreren Lagern oder Niederlassungen ist zudem eine standortübergreifende Bestandsübersicht möglich.
Schnelldreher, Langsamdreher und kritische Artikel unterscheiden
Nicht jeder Artikel verdient im Bestandsmanagement die gleiche Aufmerksamkeit. Während ein häufig benötigtes Ersatzteil bei einem Fehlbestand unmittelbar die Lieferfähigkeit beeinträchtigen kann, verursacht ein schlecht laufender Artikel vor allem Lager- und Kapitalbindungskosten.
COSYS Business Intelligence wertet die Daten aus der laufenden Bestandsführung aus. Dashboards und Reports zeigen beispielsweise Lagerbestände, Artikelverläufe und Umschlagshäufigkeiten. Top-/Flop-Auswertungen helfen Ihnen dabei, auffällige Artikelgruppen schneller zu erkennen.
Dabei können Sie von einer Kennzahl bis auf einzelne Buchungen, Scans und Artikelbewegungen heruntergehen. Zeigt das Dashboard beispielsweise eine ungewöhnliche Bestandsentwicklung, lässt sich nachvollziehen, wie diese zustande gekommen ist. Gerade bei großen Sortimenten reduziert das den Aufwand, Ursachen über mehrere Systeme oder Listen zusammensuchen zu müssen.
Forecasting unterstützt die Planung großer Sortimente
Mindest- und Meldebestände sind eine wichtige Absicherung. Bei einem umfangreichen Sortiment sollte Bestandsmanagement jedoch nicht erst beginnen, wenn ein definierter Grenzwert unterschritten wird.
Das in die COSYS Business Intelligence Plattform eingebundene Forecasting ergänzt den aktuellen Bestand um die erwartete Entwicklung. Historische Absatz- und Bewegungsdaten können dabei ebenso berücksichtigt werden wie saisonale Einflüsse oder externe Faktoren. Bedarfsprognosen lassen sich nach Artikel, Standort und Zeitraum erstellen.
Für Sie bedeutet das: Statt jeden Artikel nach einem starren Schema zu disponieren, erhalten Sie eine zusätzliche Grundlage für die Frage, welcher Bestand künftig tatsächlich benötigt werden könnte. Zeichnet sich bei einem Artikel ein steigender Bedarf ab, kann früher reagiert werden. Entwickelt sich eine andere Position zum Langsamdreher, lässt sich auch diese Entwicklung sichtbar machen.
Das hilft, Lieferfähigkeit und Kapitalbindung besser auszubalancieren – zwei Größen, die gerade bei einem breiten Sortiment schnell gegeneinander arbeiten.
Prozessanalyse findet Ursachen hinter Bestandsabweichungen
Ein auffälliger Bestand bedeutet nicht automatisch, dass falsch disponiert wurde. Vielleicht wird ein Artikel regelmäßig zwischen Lagerplätzen verschoben. Vielleicht entstehen Verzögerungen im Wareneingang oder eine bestimmte Niederlassung fordert Ware häufiger kurzfristig an.
Deshalb fließen die operativen Daten bei COSYS auch in die Prozessanalyse ein. Business Intelligence und Process Mining machen tatsächliche Waren- und Prozessabläufe nachvollziehbar. Auftragsdurchlaufzeiten, Buchungen und Lagerbewegungen können miteinander betrachtet werden, um wiederkehrende Abweichungen oder unnötige Prozessschritte aufzudecken.
Gerade bei vielen Artikeln ist das relevant: Sie müssen nicht jede einzelne Bewegung manuell kontrollieren. Stattdessen konzentrieren Sie sich auf die Bereiche, in denen die Daten tatsächlich Auffälligkeiten zeigen.
Aus Auffälligkeiten konkrete Aufgaben machen
Eine Analyse bringt wenig, wenn daraus im Tagesgeschäft keine Konsequenz entsteht. COSYS verbindet die Auswertung deshalb mit Frühwarnsystemen und Task Management.
Erreicht eine Kennzahl einen definierten Schwellenwert, kann eine Warnung oder Aufgabe ausgelöst werden. Ein kritischer Bestand muss geprüft werden? Eine auffällige Artikelbewegung verlangt Klärung? Eine Umlagerung zwischen Standorten ist sinnvoll? Der Handlungsbedarf kann gezielt an den zuständigen Mitarbeiter weitergegeben werden.
So entsteht insbesondere bei großen Sortimenten ein Management by Exception: Ihre Mitarbeiter und Verantwortlichen müssen nicht Tausende unauffällige Positionen kontrollieren, sondern können sich auf die Artikel und Prozesse konzentrieren, bei denen tatsächlich Handlungsbedarf besteht.
Große Sortimente brauchen mehr als eine Bestandsliste
Technische Großhändler mit mehreren Standorten können die Bestandsführung zusätzlich mit COSYS Innerbetrieblichem Transport (IBT) verbinden. Damit werden Warenanforderungen und Transporte zwischen Zentrallager, Niederlassungen oder internen Bereichen nachvollziehbar. Die COSYS Lademittelverwaltung ergänzt bei Bedarf Paletten, Gitterboxen und andere Ladungsträger.
COSYS verbindet damit mobile Datenerfassung, Bestandsmanagement Software, Business Intelligence, Forecasting, Prozessanalyse und Task Management mit angrenzenden Logistikprozessen. Schnittstellen ermöglichen zudem die Einbindung bestehender ERP-, WMS- oder weiterer Systeme. Passende MDE-Hardware, Geräteservices und Prozessdatenanalyse ergänzen die Software.
Damit aus Sortimentsbreite kein Bestandsproblem wird
Ein großes Sortiment gehört für viele technische Großhändler zum Geschäftsmodell. Problematisch wird es erst, wenn Sie bei Tausenden Artikeln nicht mehr zuverlässig erkennen können, welche Bestände wirklich benötigt werden, wo sich Engpässe entwickeln und welche Positionen unnötig Kapital binden.
COSYS schafft dafür eine durchgängige Datenbasis: Warenbewegungen werden direkt im Lager erfasst, Business Intelligence macht Entwicklungen sichtbar, Forecasting unterstützt die vorausschauende Bedarfsplanung und die Prozessanalyse hilft, Ursachen hinter Auffälligkeiten zu finden. Frühwarnungen und Task Management sorgen anschließend dafür, dass relevante Erkenntnisse nicht im Dashboard stehen bleiben.
Sie möchten mehr Transparenz in Ihr umfangreiches Sortiment bringen und Ihre Bestände im technischen Großhandel gezielter steuern? Testen Sie die COSYS Bestandsführung kostenlos und unverbindlich mit den Demo-Apps im Google Play Store und Apple App Store. Wenn Sie Bestandsmanagement, Forecasting, Prozessanalyse oder weitere Logistikprozesse miteinander verknüpfen möchten, beraten wir Sie gerne zu einer Lösung, die zu Ihrem Sortiment, Ihren Standorten und Ihren Abläufen passt.
