Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Suifenhe, ein traditionsreicher Grenzübergang für den Handel mit Russland in der Provinz Heilongjiang, verzeichnete am Samstag ein starkes Wachstum bei den Fahrzeugexporten: Zwischen Januar und Juli 2026 wurden 46.900 Fahrzeuge ausgeführt, was einem Anstieg von 119,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
Führungskräfte von Unternehmen in der Zone berichteten von einem starken Anstieg der Kundenbesuche, wobei viele gewerbliche Käufer aus dem russischen Fernen Osten und Sibirien die Grenze überquerten, um Fahrzeuge persönlich auszuwählen. Die örtlichen Kfz-Zulassungsbehörden haben die Bearbeitungszeiten verkürzt, sodass Käufer die Fahrzeuge begutachten und die Formalitäten an einem einzigen Tag erledigen können.
Die Zone verfügt nun über einen eigens dafür vorgesehenen, 30.000 Quadratmeter großen Fahrzeughof sowie zollgebundene Wartungswerkstätten, sodass große Lieferungen vor Ort unter Zollverschluss gelagert werden können. Zudem ist ein Konzept in Kraft getreten, das die zollgebundene Ausstellung mit einer garantierten Zollabfertigung bei der Ausfuhr kombiniert, sodass Käufer Fahrzeuge begutachten und Bestellungen aufgeben können, ohne den Park verlassen zu müssen.
Politische Unterstützung, darunter ein Pilotprogramm für den Export von Gebrauchtwagen und Maßnahmen im Rahmen der Freihandelszone, hat in Verbindung mit erweiterten Visumbefreiungen zwischen China und Russland dazu geführt, dass Auslands-Käufer leichter einreisen können. Die Zoll- und Grenzkontrollbehörden in Suifenhe haben zudem die Abfertigung optimiert und bieten Zollabfertigung, Kontrolle und Freigabe rund um die Uhr und auf Anfrage an.
Mehrere Behörden haben eine Plattform für Dienstleistungen aus einer Hand eingerichtet. Der gesamte Logistikzyklus – vom Einfahren eines Fahrzeugs in die Zone bis zur Auslieferung an ein russisches Übersee-Lager – dauert nun nur noch zehn Tage, und die Logistikkosten liegen um 30 Prozent unter denen herkömmlicher Transportoptionen.
