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China ist sowohl „Superverkäufer“ als auch „Superkäufer“

China ist sowohl „Superverkäufer“ als auch „Superkäufer“

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

In jüngster Zeit haben einige westliche Medien erneut von einem „chinesischen Exportboom“ gesprochen und behauptet, Chinas Handelsüberschuss setze den globalen Markt „unter Druck“ und „beeinträchtige“ ihn.

Das Gegenteil ist der Fall: Im Jahr 2025 erreichte das chinesische Importvolumen 18,5 Billionen Yuan RMB (rund 2,36 Billionen Euro). Damit ist China seit 17 Jahren in Folge der zweitgrößte Importmarkt der Welt – mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 5,1 Prozent. Zugleich ist das Land das wichtigste Exportziel für fast 80 Länder und Regionen. In der ersten Hälfte dieses Jahres überschritt das chinesische Importvolumen erstmals die Marke von 10 Billionen Yuan RMB (rund 1,27 Billionen Euro). Die Importwachstumsrate lag in den vergangenen fünf Monaten durchgehend über der Exportwachstumsrate. Zudem hat China für 63 Länder einen Nullzollsatz eingeführt und den allgemeinen Zollsatz auf 7,3 Prozent gesenkt.

Diese Zahlen belegen: China ist sowohl der „Superverkäufer“ auf der Angebotsseite als auch der „Superkäufer“ auf der Nachfrageseite. Der wachsende chinesische Markt entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Ziel für globale Güter, Ressourcen, Technologien und Ausrüstungen. Er ist nicht nur ein Endpunkt für Waren, sondern auch eine zentrale Plattform für die gemeinsame Nutzung von Chancen entlang der globalen Lieferketten.

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