Source: Deutsche Nachrichten
Wüstenhitze, Sandstürme oder arktische Kälte und extremer Schneefall: Auf der diesjährigen InnoTrans rückt technotrans maßgeschneiderte Thermomanagement-Lösungen für extreme klimatische Umgebungsbedingungen in den Fokus. Die Systeme sind für den Einsatz unter extremen klimatischen Bedingungen von -45 bis +70 Grad Celsius ausgelegt und ermöglichen einen zuverlässigen Betrieb von Schienenfahrzeugen bei hoher Verfügbarkeit. Auch das Thema Zukunftssicherheit spielt eine zentrale Rolle: Mit dem Einsatz natürlicher Kältemittel und „Cybersecurity-ready“-Systemen liefert das Unternehmen technologische Antworten auf aktuelle Marktanforderungen. „Die zunehmende Elektrifizierung des Schienenverkehrs führt weltweit zu einer steigenden Nachfrage nach leistungsfähigen Thermomanagement-Lösungen, die auch unter extremen klimatischen Bedingungen eine hohe Systemverfügbarkeit bieten“, sagt Bastian Thiel, Business Development Manager bei technotrans. „Mit anwendungsspezifisch entwickelten Lösungen unterstützen wir unsere Kunden dabei, Batterie und Leistungselektronik effizient zu temperieren und den zuverlässigen Betrieb von Schienenfahrzeugen in diesen anspruchsvollen Umgebungen sicherzustellen. Gleichzeitig reagieren wir frühzeitig auf neue regulatorische Anforderungen und bieten nachhaltige, zukunftssichere Systemlösungen.“
Betriebssicherheit in extremen Klimazonen – bei Hitze, Kälte, Sand und Schnee
Die zunehmende Nachfrage betrifft einerseits Wüstenregionen, in denen Züge und Straßenbahnen Umgebungstemperaturen von bis zu +70 Grad Celsius und starker Sandbelastung ausgesetzt sind. Andererseits konzipiert technotrans auch Lösungen für den Einsatz in extrem kalten Umgebungen mit Schneelasten, Vereisung und Temperaturen von bis zu -45 Grad Celsius: Das Thermomanagement stellt unter diesen Bedingungen die konstante Temperierung von Batterien und Leistungselektroniken sicher und steigert somit die Verfügbarkeit der Flotten.
Neben einem kundenspezifischen System präsentiert technotrans auf der Messe seine etablierten, standardisierten BTMS-Technologien. Im Fokus steht dabei ein Gerät der zeta.rail-Baureihe, das durch eine hohe Variantenflexibilität überzeugt. Dank einer modularen Systemarchitektur kann das Gerät mit unterschiedlichen Komponenten und Ausstattungsoptionen konfiguriert werden, um vielfältige Anforderungen im Schienenverkehr ohne umfangreiche Entwicklungsaufwände abzudecken. Dadurch ermöglicht die Lösung eine effiziente Anpassung an unterschiedliche Fahrzeugkonzepte und unterstützt Hersteller bei der schnellen Umsetzung individueller Anforderungen.
Cybersicherheit und Dekarbonisierung im Fokus
Ein weiteres zentrales Thema des Messeauftritts sind zukunftssichere Batterie-Thermomanagement-Systeme (BTMS) für die nächste Generation batterieelektrischer Schienenfahrzeuge. Diese erfüllen die Vorgaben des Cyber Resilience Act (CRA) für die Typgenehmigung neuer Fahrzeugmodelle. Ab 2027 startende Projekte beliefert technotrans konsequent mit einer CRA-konformen „Cybersecurity-ready“-Ausführung. Gleichzeitig forciert das Unternehmen den Einsatz des natürlichen Kältemittels R290 (Propan). Dieses zeichnet sich durch ein minimales Treibhauspotenzial (Low-GWP) aus und unterstützt Betreiber langfristig bei der umweltschonenden Ausrichtung ihrer Flotten.
