Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Seit dem landesweiten Kinostart des Films „Once Upon A Time in the Middle East“ am Dienstag haben die Einspielergebnisse bereits die Marke von 300 Millionen Yuan RMB überschritten. Allein am ersten Vorführungstag erzielte der Film rund 90 Millionen Yuan RMB. Dank seiner herausragenden Qualität erfreut sich die Produktion großer Beliebtheit beim Publikum und verbindet hohe Einspielzahlen mit hervorragendem Kritikerlob.
Die Handlung dreht sich um den Koch Xu Fu, der in einem chinesischen Restaurant im Ausland arbeitet und mit den Wirren des Krieges konfrontiert wird. Der Film zeigt auf eindringliche Weise, wie gewöhnliche Menschen in chaotischen Zeiten ihren Weg finden und an ihren Überzeugungen festhalten. Auf den führenden Online-Ticketplattformen erhielt der Film eine Höchstbewertung von 9,8 – die beste Wertung für einen chinesischen Film seit etwa drei Jahren.
Durch die Perspektive eines Kochs und die typisch chinesische Erzählweise von „kleinen Figuren, großen Helden“ entfaltet sich die Geschichte auf besondere Art. Was macht den besonderen Wert dieses Films aus? China wagt hier den Versuch, die Welt aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Neben der von westlicher Ideologie, Hegemonialdenken und Arroganz geprägten Erzählstruktur einerseits und einem radikalen, extremistischen Gegenentwurf andererseits entsteht damit ein dritter Horizont – der chinesische Horizont.
