Source: Deutsche Nachrichten
Mit der Inbetriebnahme eines explosionsgeschützten Bereichs vergrößert die OPR Group GmbH ihre Kapazitäten für Werkstoffprüfungen. Seit Juli 2026 ergänzt der spezielle Brandschutzcontainer die Ausstattung des Prüfinstituts am Standort Ilsfeld und dient als sichere Umgebung für Materialtests in Gasen bei Drücken bis 150 bar. Damit reagiert das Unternehmen auf die gestiegene Nachfrage nach Einlagerungsversuchen mit Elastomeren und Thermoplasten in unterschiedlichen Gasatmosphären.
„Wir beobachten derzeit eine hohe Nachfrage für der Einlagerung von Elastomeren und Thermoplasten unter verschiedenen Gasatmosphären. Gründe dafür sind vor allem der Ersatz fluorhaltiger Kältemittel und die wachsende Bedeutung von Wasserstoff in der Industrie“, erklärt Timo Richter, Geschäftsführer der OPR Group GmbH die Situation. Um dem gestiegenen Bedarf gerecht zu werden, hat das Unternehmen im Juli 2026 einen speziellen Brandschutzcontainer in Betrieb genommen. Der neue, explosionsgeschützte Bereich erweitert die Prüfmöglichkeiten der Materialexperten aus Großbottwar und erlaubt es, Polymermaterialien unter verschiedenen Gasatmosphären und erhöhtem Druck bis 150 bar zu testen. Dazu zählen unter anderem Prüfungen mit Wasserstoff, Propan, Ammoniak und Sauerstoff.
Modernes Abfüll- und Lagerkonzept für hohe Sicherheit
Ein hochmodernes Abfüll- und Lagerkonzept gewährleistet dabei die kontrollierte Durchführung der Versuche in der explosionsgeschützten Umgebung unter Einhaltung hoher Sicherheitsstandards. „Mit den erweiterten Prüfkapazitäten können wir der Industrie auch in Zukunft ein verlässlicher Partner bei der Untersuchung von Polymermaterialien unter anspruchsvollen Bedingungen sein“, ergänzt Richter. Der neue Brandschutzcontainer ist Teil einer umfangreichen Investitionsoffensive des Unternehmens am Standort Ilsfeld. In den vergangenen drei Jahren flossen insgesamt mehr als fünf Millionen Euro in den Ausbau und die Erweiterung des Prüfangebots.
