Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Techunternehmen in der südchinesischen Metropole Shenzhen in der Provinz Guangdong setzen auf neue Wachstumstreiber wie künstliche Intelligenz (KI), Robotik und verkörperte Intelligenz, um engere Verbindungen zur Asien-Pazifik-Region aufzubauen.
Die Stadt bereitet sich derzeit auf die Ausrichtung des 33. Wirtschaftsführertreffens der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) vor. Am Montag begann der 100-Tage-Countdown bis zu dem Treffen, das vom 18. bis 19. November unter dem Motto „Offenheit, Innovation und Zusammenarbeit“ stattfinden wird. Es ist das dritte Mal, dass China Gastgeber des APEC-Wirtschaftsführertreffens ist.
Angesichts des Rufs Shenzhens als wichtiges Zentrum für wissenschaftlich-technologische Innovationen sind zahlreiche Unternehmen aus der Stadt bestrebt, ihr Potenzial zu präsentieren und neue Märkte zu erschließen.
Dazu gehört das auf verkörperte Intelligenz spezialisierte Unternehmen X Square Robot. Es entwickelt universell einsetzbare Roboter, die reale Probleme lösen und einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen sollen.
Das Unternehmen wurde für ein nationales Pilotprojekt im Bereich der Altenpflege ausgewählt und wird seine Technologie in Pflegeheimen einsetzen.
„Wir wurden für ein Projekt des Ministeriums für zivile Angelegenheiten und des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie ausgewählt. Im Rahmen dieses Projekts integrieren wir unsere Technologie in reale Pflegeheimumgebungen. Pflegeheime sind hochkomplexe und sich ständig verändernde Umgebungen mit sehr hohen Anforderungen an die Mensch-Maschine-Interaktion und die Sicherheit. Wir sind das einzige Unternehmen für verkörperte Intelligenz, das für dieses Projekt ausgewählt wurde“, sagte Xu Menghong, Direktor für Strategie und Investitionen bei X Square Robot.
Ein weiteres Unternehmen aus Shenzhen, SmartMore, will globale Hersteller mit einem KI-gestützten „Gehirn“ ausstatten. Das IndustryGPT-Modell des Unternehmens soll Maschinen über das bloße „Sehen“ hinaus dazu befähigen, ihre Umgebung zu verstehen, Schlussfolgerungen zu ziehen und entsprechend zu handeln.
Shi Xiaoliang, Direktor für Produktforschung und -entwicklung bei SmartMore, erklärte, Ziel sei es, KI leichter zugänglich zu machen, damit mehr Unternehmen von ihrem Einsatz profitieren können.
„Sowohl große Sprachmodelle als auch die darauf basierenden KI-Agenten und andere Produkte werden zunehmend einfacher zu bedienen und weisen immer niedrigere Zugangshürden auf. Dadurch können Unternehmen, die derzeit noch keinen einfachen Zugang zu industriellen KI-Fähigkeiten haben, diese mit großer Leichtigkeit nutzen“, sagte Shi.
Das Unternehmen hat nach seinen Angaben bereits mehr als 730 führende Unternehmen weltweit betreut und Kunden in der gesamten Asien-Pazifik-Region, fügte er hinzu.
