Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Die als Zentralbank Chinas fungierende Chinesische Volksbank (PBOC) hat einen Reform- und Entwicklungsplan für den Zeitraum 2026 bis 2030 veröffentlicht. Darin legt sie Maßnahmen fest, um den Aufbau eines starken Finanzsektors zu beschleunigen und das Zentralbanksystem weiter zu verbessern.
Der Plan sieht vor, die „Finanzöffnung auf hohem Niveau umsichtig voranzutreiben“. Dazu soll die internationale Nutzung des Renminbi im Handel, bei Investitionen und in der Finanzierung ausgeweitet werden. Zudem sollen der wechselseitige Zugang zu den Finanzmärkten vertieft, der Aufbau Shanghais zu einem internationalen Finanzzentrum beschleunigt und Hongkongs Rolle als globales Finanzzentrum weiter gestärkt werden.
Im Rahmen der Öffnungsoffensive will die PBOC das mehrschichtige und breit aufgestellte grenzüberschreitende Interbanken-Zahlungssystem CIPS weiter ausbauen und die Entwicklung der Offshore-Renminbi-Märkte vorantreiben.
Auf dem Gebiet der inländischen Geldpolitik sieht der Plan die Schaffung eines wissenschaftlicheren und robusteren geldpolitischen Rahmens vor. Dazu soll das moderne Geldpolitiksystem mit chinesischen Besonderheiten weiterentwickelt, der Mechanismus zur Bereitstellung der Basisgeldmenge verbessert und der Einsatz sowohl gesamtwirtschaftlicher als auch struktureller geldpolitischer Instrumente optimiert werden.
