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Mehr als nur ein Fließschema: Das R&I als zentrale Datenquelle

Mehr als nur ein Fließschema: Das R&I als zentrale Datenquelle

Source: Deutsche Nachrichten
Ein R&I-Fließschema wird häufig nur als grafische Darstellung einer Anlage betrachtet. Dabei kann es zum zentralen Informationspunkt eines Projekts werden. Welche Vorteile das für Planung, Angebot und Betrieb eröffnet, zeigt sich oft erst im täglichen Einsatz.

Wenn verteilte Informationen ausbremsen

In der Prozessindustrie entstehen täglich große Mengen an Informationen. Fließschemata, technische Daten, Dokumentationen und Spezifikationen werden ergänzt, geändert und erweitert. Allerdings werden diese Informationen häufig in verschiedenen Tabellen, Dokumenten und auf unterschiedlichen Laufwerken abgelegt. Wer eine Änderung nachvollziehen oder eine technische Information finden möchte, muss oft mehrere Quellen durchsuchen. Das kostet Zeit, erschwert die Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen und erhöht das Risiko, dass mit unterschiedlichen Datenständen gearbeitet wird. Gerade wenn Planung, Angebot, Engineering und später auch der Betrieb auf dieselben Informationen angewiesen sind, werden unübersichtliche Datensilos schnell zum Bremsfaktor.

Mehr als nur ein Fließschema

Ein R&I-Fließschema bildet einen Prozess visuell ab. Der eigentliche Mehrwert entsteht jedoch erst, wenn es in einer intelligenten R&I-Software erstellt und verwaltet wird. Dann entwickelt sich das Fließschema von einer grafischen Darstellung zu einer zentralen Informationsquelle für den gesamten Anlagenlebenszyklus. Technische Daten, Dokumentationen, Spezifikationen und weitere projektbezogene Inhalte lassen sich direkt mit den einzelnen Objekten verknüpfen. Änderungen werden nur einmal gepflegt und stehen allen Beteiligten unmittelbar zur Verfügung. Statt Informationen an verschiedenen Stellen zusammenzusuchen, greifen Planung, Angebot, Engineering und Betrieb auf dieselbe aktuelle Datenbasis zu. So entsteht Transparenz, Suchaufwand wird reduziert und die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg deutlich vereinfacht.

Eine gemeinsame Informationsbasis für alle Beteiligten

Wie sich dieser Ansatz im Arbeitsalltag umsetzen lässt, zeigt M4 P&ID. Die Software verbindet das R&I-Fließschema mit den dazugehörigen Informationen und macht sie direkt im jeweiligen Kontext verfügbar. Benötigt ein Mitarbeiter beispielsweise die relevanten Informationen zu einer Armatur, genügt ein Klick auf das entsprechende Symbol im Fließschema. Der Wechsel zwischen verschiedenen Tabellen, Dokumenten oder Laufwerken entfällt. Das beschleunigt Arbeitsabläufe und erleichtert fundierte Entscheidungen. Der eigentliche Mehrwert geht jedoch über die reine Informationssuche hinaus. Wenn Planung, Angebot, Engineering, Instandhaltung und Betrieb auf dieselbe aktuelle Datenbasis zugreifen, entstehen durchgängige Prozesse statt isolierter Informationsinseln. Aus verstreuten Informationen entsteht eine gemeinsame Informationsbasis. Das R&I-Fließschema wird so zur zentralen Datenquelle für Planung, Angebot und Betrieb entlang der gesamten Prozesskette.

Fazit: Verteilte Informationen bremsen Projekte aus. Ein intelligent verwaltetes R&I-Fließschema wird zur zentralen Informationsquelle für durchgängige Prozesse.

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