Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Die einwöchige Influencer-Veranstaltung „Meet Xinjiang This Summer“ hat am vergangenen Montag begonnen.
Im Schatten jahrhundertealter buddhistischer Grotten entlang legendärer Karawanenrouten, die China einst mit Persien und dem Mittelmeerraum verbanden, kamen in den vergangenen Tagen mehr als 20 Influencer aus elf Ländern zusammen. Ihr Ziel war es, einen der geschichtsträchtigsten Knotenpunkte Asiens einem weltweiten Publikum näherzubringen. Sie wurden durch neun Kreise und Städte der Präfektur Aksu im Nordwesten Chinas geführt, einer Region, die seit Jahrhunderten als Herzstück der antiken Seidenstraße gilt.
Den Auftakt bildete eine Eröffnungsveranstaltung im Kuqa-Museum. Dort befindet sich eine bedeutende Sammlung von Artefakten aus Kuqa, das früher auch Qiuci genannt wurde. Sie zeugen vom tausendjährigen kulturellen Austausch entlang der Seidenstraße. Der brasilianische Influencer Rhuan Coelho Cavalcante sagte: „Das Museum ist wirklich sehr beeindruckend. Ich hatte in einer kleinen Stadt gar nicht mit einem so riesigen Museum mit so langer Geschichte gerechnet – zumindest nicht nach meinen bisherigen Erfahrungen in China. Hier kann ich viel über die Geschichte und Kultur erfahren, und alles hier – wirklich alles – ist beeindruckend.“
Als wichtiger Knotenpunkt der nördlichen Seidenstraße entwickelte sich Kuqa zu einem Zentrum für Kultur, Kunst und Handel. Sein kultureller Einfluss reichte weit über die Region hinaus und verbreitete sich entlang der Seidenstraße.
In unmittelbarer Nähe befinden sich die Kizil-Grotten, die aus rotem Sandstein gehauen wurden und mit rund 1.700 Jahre alten Wandmalereien geschmückt sind. Laut Wissenschaftlern sind sie ungefähr so alt wie die Mogao-Grotten bei Dunhuang, die geografisch weit östlich von Kuqa liegen.
Dieses historische Erbe stand im Mittelpunkt der Reise. Die teilnehmenden Influencer besuchten Werkstätten, in denen traditionelle Techniken der Wandmalerei und des Instrumentenbaus wiederbelebt werden, und erlebten Musik- und Tanzaufführungen der Kunstform „Kuqa“, die als prägend für das höfische Unterhaltungsleben im kaiserzeitlichen China gilt. Der britische Influencer Simon Nicholas Phillips sagte: „Ich finde, das ist wirklich das, wofür Xinjiang steht: Es ist lebendig, voller Spaß und Freude und einfach mitreißend anzusehen.“
