Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Die Europäische Union wird am Dienstag eine Videokonferenz zur jüngsten Migrationskrise in Ceuta, der spanischen Exklave an der nordafrikanischen Küste, abhalten.
Dies gab der irische Premierminister Micheál Martin bekannt, dessen Land derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat, wie der italienische Nachrichtendienst ANSA am Samstag berichtete.
Der Ankündigung waren Forderungen mehrerer Seiten nach einer gemeinsamen Reaktion auf die angespannte Lage vorausgegangen.
Das italienische Ministerpräsidentenamt teilte am Samstag mit, dass Italien und Dänemark eine gemeinsame Initiative angestoßen hätten, in der die EU zu einer Beratung über die Lage in Ceuta sowie zu einer koordinierten Reaktion aufgerufen werde.
Laut der Mitteilung unterzeichneten 22 Staats- und Regierungschefs von EU-Mitgliedstaaten einen gemeinsamen Brief an die EU-Institutionen. Darin äußerten sie „große Besorgnis“ über die Situation in Ceuta und betonten die Notwendigkeit, irreguläre und illegale Grenzübertritte zu verhindern, Schleusernetzwerke für illegale Migration zu bekämpfen, alle Faktoren zu beseitigen, die illegale Einreisen begünstigen könnten, sowie eine einheitliche und wirksame Reaktion der EU sicherzustellen.
