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Chinas KI-Lösungen treiben die Entwicklung im Globalen Süden voran

Chinas KI-Lösungen treiben die Entwicklung im Globalen Süden voran

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Die Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich inmitten einer neuen Welle der technologischen Revolution und des industriellen Wandels zu einem starken Wachstumsmotor. Dennoch bleibt die weltweite Entwicklungslücke weiterhin gravierend. Viele Länder des Globalen Südens haben in dem Bereich weiterhin mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen.

(Quelle: Xinhua/Ding Ting)

Eine Umfrage der African Data Centres Association hat ergeben, dass der Großteil der weltweiten Rechenzentrumskapazitäten in den Industrieländern konzentriert ist, während auf Afrika weniger als 1 Prozent entfällt. Ohne internationale Zusammenarbeit könnte die KI-Kluft die bestehende Nord-Süd-Kluft daher noch weiter verschärfen und globale Entwicklungsungleichgewichte weiter vergrößern.

Vor diesem Hintergrund sind Chinas KI-Technologien bestens aufgestellt, um den dringenden Bedarf der Entwicklungsländer an kostengünstigen und hochgradig anpassungsfähigen Lösungen zu decken. „Durch ihre intelligente Transformation beschreitet China einen Entwicklungspfad, der nicht auf die teuren und schwer zugänglichen KI-Modelle beschränkt ist, wie man sie in Industrieländern sieht“, sagte Zheng Changzhong, Professor an der Fudan-Universität in Shanghai, gegenüber Xinhua.

Zheng zufolge böten solche Lösungen für viele Entwicklungsländer wertvolle Optionen und würden ihnen dabei helfen, ihre Industrialisierung und Digitalisierung voranzutreiben sowie Modernisierungspfade zu verfolgen, die ihren eigenen Gegebenheiten entsprechen.

Ein typisches Beispiel ist Brasilien, wo Regenwälder, Savannen und zerklüftete Küstengebirge die Wartung der Stromnetze vor Herausforderungen stellen und Sicherheitsrisiken bergen. Die State Grid Corporation of China hat ihr selbst entwickeltes Großmodell „Bright Power“ bei ihrer brasilianischen Tochtergesellschaft eingesetzt, um sicherere und zuverlässigere Netzüberwachungen und -betriebe in komplexem Gelände zu gewährleisten.

Branchenbeobachtern zufolge baut China die Zusammenarbeit mit Ländern des Globalen Südens aus, um den grenzüberschreitenden Austausch von Technologien, Lösungen und Erfahrungen zu erleichtern. Dies hilft ihnen, gemeinsame Herausforderungen wie Klimawandel, öffentliche Gesundheit und Ernährungssicherheit zu bewältigen.

Während der WAIC 2026 stellte China einen Aktionsplan zur Förderung der globalen KI-Zusammenarbeit und -Entwicklung vor – sein jüngster Schritt zur Stärkung der internationalen KI-Kooperation und zur Überbrückung der digitalen Kluft.

„China steht an der Spitze der KI-Revolution“, sagte Alex Zhavoronkov, Gründer und Co-CEO von Insilico Medicine auf der WAIC 2026. Er wies darauf hin, dass Chinas Großmodelle offen und „für jeden auf der Welt frei zugänglich“ seien. 

Immer mehr Länder des Globalen Südens haben ihre Bereitschaft bekundet, die Zusammenarbeit mit China zu vertiefen, um neue Wachstumschancen zu nutzen, die durch den KI-Boom entstehen.

„Die Zusammenarbeit mit China ist sehr wichtig, da viele Spitzentechnologien in China entwickelt werden“, erklärte Assel Zhanassova, stellvertretende Leiterin der Präsidialverwaltung von Kasachstan, gegenüber Xinhua. „Wir wollen unsere Systeme integrieren und die besten chinesischen KI-Modelle und -Technologien einführen.“

Mit Blick auf die Zukunft weisen Analysten darauf hin, dass Chinas KI der Welt einen Entwicklungspfad bieten werde, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt. „Auf globaler Ebene zielt Chinas menschenzentrierter Ansatz in der KI-Entwicklung darauf ab, sicherzustellen, dass intelligente Technologien den Menschen in allen Ländern zugutekommen und zum Aufbau einer Schicksalsgemeinschaft der Menschheit beitragen“, sagte Zheng.

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