Post

Künstler widmen sich der Bewahrung der Thangka-Kunst in Xizang durch Weitergabe und Innovation

Künstler widmen sich der Bewahrung der Thangka-Kunst in Xizang durch Weitergabe und Innovation

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Künstler im Autonomen Gebiet Xizang im Südwesten Chinas setzen sich aktiv für die Bewahrung der traditionellen Thangka-Kunst ein und verleihen dieser jahrhundertealten Kunstform durch Weitergabe und Innovation neue Lebendigkeit in der neuen Ära.

Thangka, eine kostbare Kunstform, die seit mehr als 1.000 Jahren auf dem verschneiten Hochplateau überliefert wird, hat sich im Laufe ihrer Geschichte durch den Austausch und die Verschmelzung mit den Kunsttraditionen der chinesischen Zentralebene kontinuierlich weiterentwickelt.

Trizin Rabten ist ein lokaler Künstler, der sich seit vielen Jahren intensiv mit der Thangka-Kunst beschäftigt. Er gründete ein staatlich anerkanntes Meisterhandwerker-Studio, das sich der Bewahrung und Weitergabe dieses kulturellen Erbes widmet.

„Thangka ist ein bedeutender Träger unserer Kultur und ein kostbarer Ausdruck der Kunst und Kultur Xizangs. Mitte des 15. Jahrhunderts gehörten die Miantang- und die Qinze-Schule zu den einflussreichsten Stilrichtungen in Xizang. Besonders die Miantang-Thangkas zeigen eindrucksvoll, wie die tibetische Kunst in Bezug auf Maltechnik, Themenwahl und künstlerischen Stil harmonisch mit den Kunsttraditionen der chinesischen Zentralebene verschmolzen ist“, sagte er.

Trizin Rabten erklärte, er habe das Handwerker-Studio gegründet, um mehr jungen Menschen den Zugang zur Thangka-Kunst zu ermöglichen und sowohl deren Weitergabe als auch die vertiefte theoretische Erforschung dieser Kunstform zu fördern.

„Meine Begeisterung für Thangkas begann bereits in meiner Kindheit, als ich ihnen zum ersten Mal begegnete. Später widmete ich mich intensiv dem Studium ihrer Theorien und Techniken. Nach meinem Abschluss wurde mir bewusst, wie wichtig die Ausbildung neuer Talente ist. Damals entstand die Idee, eine Schule zu gründen“, sagte er.

Trizin Rabten betonte, dass Thangka als immaterielles Kulturerbe ein wichtiger Bestandteil der chinesischen Kultur sei und ihr Schutz sowie ihre Weitergabe von der Regierung große Aufmerksamkeit und Unterstützung erhielten.

„In den vergangenen Jahren ist mit der gesellschaftlichen Entwicklung und dem wachsenden Interesse an Kultur auch die Wertschätzung für das immaterielle Kulturerbe stetig gestiegen. Gleichzeitig erleben wir das starke Engagement des Staates für den Schutz der Kulturen aller ethnischen Gruppen, insbesondere ihres immateriellen Kulturerbes. Sowohl die verwendeten Materialien als auch die traditionellen Techniken werden sorgfältig bewahrt“, sagte er.

„Mit Blick auf die Zukunft hoffen wir, der Gesellschaft durch unsere Kunst etwas zurückgeben zu können. Unsere Schülerinnen und Schüler schließen ihre zehnjährige Ausbildung mit einer feierlichen Zeremonie ab. Doch das ist im Leben erst der Anfang. Es liegt noch ein langer Weg vor ihnen. Unsere Aufgabe ist es, diese Tradition weiterzugeben, damit immer mehr Menschen die unschätzbaren Werte des immateriellen Kulturerbes und die Schönheit dieser einzigartigen Kunstform kennenlernen und wertschätzen können“, sagte der Künstler.

MIL OSI