Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Die Navigationsfrage in der Straße von Hormus muss ordnungsgemäß behandelt werden. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, am Freitag.
Die Straße von Hormus sei eine Wasserstraße, die für die internationale Schifffahrt verwendet werde und es sei im Interesse aller Seiten, sie so schnell wie möglich sicher und frei zu verkehren, so Guo weiter. Es solle vernünftig mit der Schifffahrtsfrage umgegangen und auf die allgemeinen Bedenken der internationalen Gemeinschaft reagiert werden.
In Bezug auf die Außenministerin von Honduras, María Dolores Agüero Lara, sagte der chinesische Ministeriumssprecher, Honduras habe erklärt, Berichte über den Kontakt mit Taiwan seien gelogen und bekräftigt, dass beide Seiten keinen Kontakt hätten. China würdige die positiven Äußerungen von Agüero in Bezug auf China. Das „Ein-China-Prinzip“ sei der allgemeine Konsens der internationalen Gemeinschaft und der Grundsatz für internationale Beziehungen. Alle separatistischen Aktivitäten für eine „Unabhängigkeit Taiwans“ seien vergeblich und würden sich nur erniedrigen.
Guo kündigte außerdem an, dass die Präsidentin der Republik Namibia, NetumboNandi-Ndaitwah, China von Sonntag bis 11. Juli einen offiziellen Staatsbesuch abstatten werde. Dieser Besuch sei der erste seit dem Amtsantritt von Nandi-Ndaitwah. Neben Beijing werde sie auch die Provinzen Guangdong und Sichuan besuchen.
In Bezug auf die neue Runde von Ebola-Ausbrüchen in Afrika sagte Guo Jiakun, die chinesische Seite lege großen Wert darauf, dass ein Team von medizinischen Notfallexperten in den Kongo reise, um Dienstleistungen und Anleitung für die lokale Prävention und Kontrolle der Epidemie zu bieten. Die derzeitige Ebola-Epidemie breite sich immer noch aus und China sei bereit, den afrikanischen Ländern weiterhin Unterstützung zu bieten, um Afrika zu helfen, die Schwierigkeiten frühzeitig zu überwinden.
