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„Made in China“-Produkte feiern große Erfolge bei der FIFA-Weltmeisterschaft

„Made in China“-Produkte feiern große Erfolge bei der FIFA-Weltmeisterschaft

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Auch wenn Chinas Fußballfans tief enttäuscht darüber sind, dass ihre Nationalmannschaft nicht an der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 teilnimmt, ist das Turnier dennoch von chinesischem Einfluss geprägt. „Made in China“-Produkte sind fast überall auf und neben dem Spielfeld zu sehen.

Bereits vor 32 Jahren lieferten chinesische Hersteller Fanartikel für das Turnier 1994 in den USA. Dieses Mal ist Chinas Präsenz noch sichtbarer und weitreichender. Sie zeigt sich nicht nur bei Sportausrüstung und Fanartikeln, sondern auch in den Stadien und sogar in den kulturellen Elementen rund um die Veranstaltung.

Mexiko, eines der drei Gastgeberländer, ist ein gutes Beispiel dafür. Um die Weltmeisterschaft bestmöglich auszurichten, wurde das Eröffnungsstadion in Mexiko-Stadt, das Estadio Azteca, umfassend renoviert. Die Modernisierung, die das Stadion geräumiger und moderner machte, wurde unter anderem von der China Railway Construction Engineering Group durchgeführt.

Mexiko-Stadt, Monterrey und Guadalajara sind die drei Austragungsorte in Mexiko. Zur Unterstützung der Weltmeisterschaft haben sie 115 Stadtbahnzüge des chinesischen Bahnausrüsters CRRC in Betrieb genommen. Allein in Mexiko-Stadt sind 800 Elektro-Shuttlebusse im Einsatz, um die Fans zwischen den wichtigsten Veranstaltungsorten zu befördern. 95 Prozent davon wurden in China hergestellt.

China hat das weltweit größte und umfassendste Fertigungssystem mit vielfältigen Industriekategorien aufgebaut. Da eine Weltmeisterschaft fast alles erfordert – von der Modernisierung der Stadien über den Transport bis hin zu den Veranstaltungsdienstleistungen – ermöglicht diese Breite den chinesischen Herstellern, eine große Palette maßgeschneiderter Produkte für unterschiedlichste Bedürfnisse anzubieten.

Zudem nutzen chinesische Unternehmen ihre technologische Stärke, um das Turnier intelligenter und effizienter zu gestalten. Da das Spiel immer schneller und komplexer wird, spielt das Video-Assistenten-System (VAR) eine immer größere Rolle.

In diesem Zusammenhang liefert der chinesische TV-Hersteller Hisense die Bildschirme für das VAR-System. Das chinesische Technologieunternehmen Lenovo stellt zudem Ausrüstung für 16 Stadien bereit, seine Server und KI-Modelle unterstützen die technologischen und operativen Anforderungen der FIFA.

Diese Aufwertungen der chinesischen Produkte spiegeln das anhaltende Engagement des Landes wider, technologische Innovation zur obersten Priorität seiner Entwicklungsstrategie zu machen. Im Global Innovation Index 2025 der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) rangierte China erstmals unter den Top 10 der Welt.

Bei der Eröffnungsfeier sorgten zwei Labubu-Figuren in Fußballtrikots für Begeisterung. Die Figur der chinesischen Marke Pop Mart trat bei der Eröffnungsfeier des Turniers als Ehrengast auf und war damit das erste chinesische Original-IP, das bei einer WM-Eröffnungsfeier zu sehen war.

Immer mehr chinesische Marken setzen auf die Verbindung von Kultur und Fußball bei dem wichtigen Sportereignis. Darunter sind viele chinesische Getränkehersteller wie Luckin Coffee und Cotti Coffee, die Partnerschaften mit Nationalmannschaften wie Spanien und Argentinien eingegangen sind.

MIL OSI