Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Chinas stellvertretender Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Sun Lei, hat die internationale Gemeinschaft am Freitag zu einem entschlosseneren humanitären Engagement aufgerufen. Angesichts der zunehmenden globalen Krisen warnte er davor, dass die verfügbaren Ressourcen den wachsenden humanitären Bedarf nicht mehr decken könnten.
Während einer Generaldebatte über humanitäre Angelegenheiten erklärte Sun, die Welt sehe sich mit einer sich weiter verschärfenden humanitären Lage konfrontiert. Bewaffnete Konflikte führten zu zahlreichen Todesopfern und massiven Vertreibungen, während der Klimawandel und Naturkatastrophen die Not besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen zusätzlich verschärften.
Die wachsende Kluft zwischen humanitärem Bedarf und den verfügbaren Ressourcen erfordere eine koordinierte und entschlossene Reaktion der internationalen Gemeinschaft, betonte Sun.
Zugleich rief er alle Parteien dazu auf, die grundlegenden humanitären Prinzipien, Menschlichkeit, Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit, zu wahren und das humanitäre Völkerrecht einzuhalten. Darüber hinaus unterstrich er die Bedeutung des Respekts vor der Souveränität der Empfängerländer, der Nichteinmischung in deren innere Angelegenheiten sowie der Vermeidung einer Politisierung oder Instrumentalisierung humanitärer Fragen.
