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Zügige Handelskonsultationen zwischen China und EU sollen die bilateralen Handelsbeziehungen vorantreiben

Zügige Handelskonsultationen zwischen China und EU sollen die bilateralen Handelsbeziehungen vorantreiben

Source: People’s Republic of China – State Council News in German

Am Donnerstag hat der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, He Yadong, in Beijing vor der Presse die chinesisch-europäischen Handelskonsultationen erläutert.

Dabei erklärte He, China und die EU pflegten zügige und konstruktive Handelskonsultationen. Am 9. Juni habe der Vizehandelsminister und stellvertretende Chefunterhändler für internationalen Handel, Ling Ji, im EU-Hauptquartier Gespräche mit Ditte Juul Jørgensen, Generaldirektorin der Generaldirektion für Handel und wirtschaftliche Sicherheit der Europäischen Kommission, geführt. Dabei seien der bilaterale Handels- und Investitionskonsultationsmechanismus eingehend und umfassend erörtert worden. Dies habe in kurzer Zeit die Grundlage für Konsultationen auf Ministerebene geschaffen.

Die EU habe die Auffassung geäußert, dass ein Handelskrieg kein Ziel ihrer China-Politik sei, und zeige eine positive Haltung gegenüber einem konstruktiven Dialog mit China.

China wolle gemeinsam mit der EU die erzielten Vereinbarungen umsetzen, durch Dialog und Konsultationen Differenzen kontrollieren und die pragmatische Zusammenarbeit fördern, um eine gesunde und stabile Entwicklung der bilateralen Handelsbeziehungen voranzutreiben.

Am 11. Juni hat in Berlin die Veranstaltung „Gemeinsamer Großmarkt – Export nach China“ mit dem Schwerpunkt Deutschland stattgefunden. Sie markierte den ersten Stopp dieser Veranstaltungsreihe in einem EU-Mitgliedstaat.

He Yadong erklärte, dass im Rahmen der Veranstaltung über 80 chinesische und deutsche Unternehmen mit mehr als 120 Vertretern zu Gesprächen zusammengekommen seien. Die chinesische Seite habe dabei knapp 20 Schlüsselunternehmen organisiert, die unter anderem in den Bereichen Luftfahrtausrüstung und Autoteile tätig sind. Auch deutsche Unternehmen hätten ihre Stärken, etwa im Bereich Präzisionsinstrumente und spezialisierter pharmazeutischer Wirkstoffe, vorgestellt, was zu einer effektiven Vernetzung geführt habe.

Während der Veranstaltung hätten deutsche Unternehmen übereinstimmend betont, dass die Entwicklung neuer hochwertiger Produktivkräfte in China neue Chancen für deutsche Produkte und Technologien auf dem chinesischen Markt eröffne. Das Potenzial des großen chinesischen Marktes sowie das gute Geschäftsumfeld würden weiterhin deutsche Unternehmen dazu veranlassen, ihre Aktivitäten in China auszubauen.

Als nächster Schritt werde das chinesische Handelsministerium die Veranstaltungsreihe „Export nach China“ weiterhin sorgfältig organisieren. Für Juli sei zudem eine Veranstaltung im Vereinigten Königreich geplant.

MIL OSI