Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Die chinesischen Behörden haben im Jahr 2025 über 27.000 drogenbezogene Straftaten aufgeklärt und 33,5 Tonnen Betäubungsmittel beschlagnahmt, wie die Nationale Drogenbekämpfungskommission (NNCC) am Mittwoch mitteilte.
Die Ermittlungen und Beschlagnahmungen waren Teil verstärkter Maßnahmen des Landes zur Bekämpfung des grenzüberschreitenden Drogenhandels, zur Eindämmung der inländischen Drogenproduktion sowie zur Verschärfung der Kontrolle fentanylbezogener Substanzen und ihrer Vorläuferchemikalien.
Laut der NNCC nahm die Polizei landesweit im vergangenen Jahr 41.000 Tatverdächtige in drogenbezogenen Fällen fest.
Das Land hat seine Kampagne für „saubere Grenzen“ weiter intensiviert und die Drogenkontrollsysteme an Land-, See-, Luft- und Postgrenzen verschärft, wodurch der Drogenschmuggel wirksam eingedämmt wurde.
Im Jahr 2025 beschlagnahmten die Behörden 18,7 Tonnen Betäubungsmittel, die aus der Region des „Goldenen Dreiecks“ stammten, einem dicht bewaldeten Gebiet an der Grenze zwischen Thailand, Myanmar und Laos, das für seinen umfangreichen Drogenhandel bekannt ist.
Zudem verstärkte China die Maßnahmen gegen die Drogenproduktion im Inland. Im vergangenen Jahr wurden 134 Fälle von Drogenherstellung aufgedeckt und 5,3 Tonnen Betäubungsmittel beschlagnahmt. Groß angelegte Produktionsaktivitäten konnten dadurch wirksam eingedämmt werden.
Im Jahr 2025 beschlagnahmten die chinesischen Anti-Drogen-Behörden insgesamt 550,6 Tonnen Materialien zur Drogenherstellung. Außerdem veröffentlichte das Land ein Weißbuch mit dem Titel „Kontrolle fentanylbezogener Substanzen – Chinas Beitrag“.
„China hat zwei fentanylbezogene Vorläuferchemikalien in die Liste kontrollierter Substanzen aufgenommen und 13 weitere in den Katalog der Exportkontrollen für Vorläuferchemikalien für bestimmte Länder und Regionen aufgenommen. Die USA, Mexiko und Kanada wurden in diese Liste aufgenommen“, sagte Wei Xiaojun, stellvertretender Exekutivdirektor des Büros und Leiter der Drogenbekämpfungsbehörde des Ministeriums für öffentliche Sicherheit.
„China hat außerdem eine Mitteilung zur Verhinderung der Zweckentfremdung von Drogenausgangsstoffen, nicht gelisteten Vorläuferchemikalien und zugehörigen Geräten herausgegeben, um wirksam zu verhindern, dass solche Stoffe in illegale Produktionskanäle gelangen. Bis Ende 2025 hatte China insgesamt 47 Vorläuferchemikalien unter Kontrolle, darunter sieben fentanylbezogene Vorläuferchemikalien, wodurch das Regulierungssystem für Drogenausgangsstoffe weiter verbessert wurde“, so Wei.
