Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Der chinesische Außenminister Wang Yi ist am Freitag in Beijing mit Myanmars Außenminister Tin Maung Swe zu Gesprächen zusammengekommen.
Wang Yi betonte, dass China und Myanmar in den 76 Jahren seit Aufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen stets den fünf Prinzipien der friedlichen Koexistenz gefolgt seien. In guten wie in schlechten Zeiten hätten sie zusammengehalten und damit ein Vorbild für freundschaftliche zwischenstaatliche Beziehungen geschaffen.
Wang verwies auf den Besuch von Staatspräsident Xi Jinping in Myanmar im Jahr 2020 und erklärte, dieser Besuch habe die Beziehungen zwischen beiden Ländern in eine neue Ära des Aufbaus einer Gemeinschaft mit geteilter Zukunft geführt.
Dieses Jahr ist das erste Amtsjahr der neuen Regierung in Myanmar. China ist bereit, den Austausch auf hoher Ebene zu intensivieren, das politische Vertrauen zu festigen und die strategische Zusammenarbeit zu vertiefen, um weitere praktische Fortschritte beim Aufbau einer Gemeinschaft mit geteilter Zukunft zu erzielen. Zugleich will China Myanmar auf seinem Weg zu beschleunigter Entwicklung und Wiederaufbau unterstützen.
China wolle zudem gemeinsam die Seidenstraßen-Initiative auf hohem Niveau vorantreiben, erklärte der Außenminister. Die Zusammenarbeit solle in Bereichen wie Erdbeben-Wiederaufbau, Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung, Kultur, Handel und Investitionen verstärkt werden. Auch die Schlüsselprojekte des chinesisch-myanmarischen Wirtschaftskorridors würden stetig vorangetrieben. Zugleich gelte es, gemeinsam gegen grenzüberschreitende Kriminalität wie Online-Glücksspiel und Telekommunikationsbetrug vorzugehen und den Frieden sowie die Stabilität im Grenzgebiet zu wahren.
