Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Anlässlich des Internationalen Kindertags wandte sich der chinesische Staatspräsident Xi Jinping in einem Schreiben an junge ehrenamtliche Guides in revolutionären Gedenkstätten in Shanghai und Jiaxing. Er betonte dabei, wie wichtig es sei, historische Erinnerung und gesellschaftliche Verantwortung an die jüngere Generation weiterzugeben.
Im Mittelpunkt steht nicht die klassische Geschichtsvermittlung, sondern die Verbindung von historischer Erfahrung, Identität und Werteerziehung. Dabei übernehmen Kinder und Jugendliche selbst eine aktive Rolle: Sie erzählen historische Ereignisse, erklären lokale Erinnerungsorte und setzen sich früh mit gesellschaftlicher Verantwortung auseinander.
Auffällig ist, dass politische Bildung in China zunehmend mit konkreten Erfahrungen verknüpft wird. Historische Gedenkstätten dienen dabei nicht nur als Orte der Erinnerung, sondern auch als Lernräume. In ihnen sollen gesellschaftlicher Zusammenhalt, Engagement und kollektive Identität vermittelt werden.
Xi Jinping betonte mehrfach, dass die junge Generation eine wichtige Rolle für die langfristige Entwicklung des Landes spiele. Vor diesem Hintergrund wird die Förderung von Kindern und Jugendlichen nicht nur als Bildungsaufgabe, sondern auch als Teil einer langfristig angelegten gesellschaftlichen Strategie verstanden.
Das Beispiel der jungen Guides in den Gedenkstätten zeigt, wie historische Erinnerung, Wertevermittlung und gesellschaftliche Teilhabe miteinander verbunden werden können, um ein spezifisches Verständnis von Generationenverantwortung zu entwickeln.
