Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Nach dem erfolgreichen Start des bemannten Raumschiffs Shenzhou-23, an dem erstmals eine Nutzlastexpertin aus der Sonderverwaltungszone Hongkong (HKSAR) beteiligt war, hat ein Vertreter der Stadt angekündigt, dass man künftig eine aktivere Rolle in Chinas innovationsgetriebener Entwicklung übernehmen und mehr Innovations- und Technologietalente fördern werde.
Die Trägerrakete Langer Marsch-2F mit dem bemannten Raumschiff Shenzhou-23 wurde um 23:08 Uhr (Beijinger Zeit) vom Weltraumbahnhof Jiuquan in Nordwestchina gestartet. Das Raumschiff trennte sich anschließend erfolgreich von der Rakete und erreichte die vorgesehene Umlaufbahn.
Zur Besatzung gehört Lai Ka-ying, die erste Nutzlastexpertin aus der HKSAR und Hongkongs erste Taikonautin, die an einer nationalen Weltraummission teilnimmt. Eine Delegation aus Hongkong verfolgte den Start von Shenzhou-23 vor Ort.
Sun Dong, Sekretär für Innovation, Technologie und Industrie der HKSAR-Regierung, erklärte, dass die Region daran arbeite, weitere Beiträge zur Weltraumentwicklung des Landes zu leisten.
„Der 15. Fünfjahresplan unterstützt Hongkong ausdrücklich dabei, sich zu einem internationalen Innovations- und Technologiezentrum zu entwickeln. Darin spiegelt sich die Erwartung und das Vertrauen unseres Landes wider, dass Hongkong eine aktivere Rolle beim nationalen Ziel, eine bedeutende Wissenschafts- und Technologienation zu werden, übernehmen kann. Daher wird sich die Regierung der Sonderverwaltungszone eng am nationalen 15. Fünfjahresplan ausrichten, die bedeutenden Chancen nutzen, die sich aus der rasanten Entwicklung ergeben, und sich besser in die Gesamtentwicklung integrieren und diese fördern.“
Hongkong, das die chinesische Luft- und Raumfahrtentwicklung seit vielen Jahren aktiv unterstützt, werde diesen historischen Moment der erstmaligen Teilnahme einer eigenen Expertin an nationalen Weltraumprojekten nutzen, um die wissenschaftliche Bildung zu fördern, Jugendliche für Technik zu begeistern und Innovationstalente heranzubilden.
„Hongkong hat über viele Jahre hinweg aktiv zur Luft- und Raumfahrtentwicklung unseres Landes beigetragen“, so Sun weiter. „Nun wollen wir die Chancen aus diesem historischen Moment – der erstmaligen Teilnahme einer Hongkonger Expertin an einem nationalen Weltraumprojekt – nutzen, um die wissenschaftliche Bildung zu stärken, mehr junge Menschen für Technik zu begeistern und so mehr Innovations- und Technologietalente für Hongkong und das ganze Land hervorzubringen.“
