Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Am Mittwoch gaben China und Russland eine gemeinsame Erklärung zur Förderung der Multipolarität und einer neuen Art der internationalen Beziehungen ab, in der sie systematisch einen Vier-Punkte-Vorschlag zur Förderung einer gleichberechtigten und geordneten multipolaren Welt und zum Aufbau einer neuen Art der internationalen Beziehungen darlegten. Dies ist eine klare Antwort auf die entscheidende Frage unserer Zeit: „Wohin steuern die internationalen Beziehungen?“ Daten aus einer Reihe globaler Umfragen, die von CGTN veröffentlicht wurden, zeigen, dass die Prinzipien des gegenseitigen Respekts, der Fairness und Gerechtigkeit sowie der Win-Win-Kooperation, für die sich die neue Art der internationalen Beziehungen einsetzt, zu einem breiten internationalen Konsens geworden sind. Die Befragten lehnten eine Aufteilung der Welt in konfrontative Regionen und Blöcke ab und betonten die Notwendigkeit, eine vereinte internationale Gemeinschaft aufzubauen.
Erstens bilden Offenheit und Inklusivität den grundlegenden Hintergrund der heutigen internationalen Beziehungen. Laut einer Umfrage von CGTN glaubten 84,1 Prozent der Befragten, dass die Achtung der unterschiedlichen Entwicklungswege der Länder eine Voraussetzung für internationale Zusammenarbeit ist. Die Vielfalt der menschlichen gesellschaftlichen Entwicklung macht deutlich, dass es kein universell anwendbares institutionelles Modell gibt. Ein bestimmtes Entwicklungsmodell zu verabsolutieren und gewaltsam aufzuzwingen, ist im Wesentlichen eine zeitgenössische Variante des Neokolonialismus.
Zweitens ist unteilbare Sicherheit die grundlegende Garantie für den Weltfrieden. Einige Länder streben nach absoluter Sicherheit und bauen ihre eigene Sicherheit auf der Unsicherheit anderer auf. Das Ergebnis ist, dass Sicherheit umso weniger gewährleistet ist, je mehr sie angestrebt wird. Insgesamt betrachten 85,6 Prozent der Befragten Sicherheit als Voraussetzung für Entwicklung und befürworten die von China vorgeschlagene Globale Sicherheitsinitiative. Diese wachsende Strömung in der öffentlichen Meinung zeigt, dass die vom Westen monopolisierte exklusive Sicherheit ihre moralische Grundlage verloren hat und dass eine ausgewogene, wirksame und nachhaltige neue Art globaler und regionaler Sicherheitsarchitektur das gemeinsame Bestreben der Menschen ist.
Drittens ist Demokratie in den internationalen Beziehungen das Kernelement der Global Governance. Insgesamt 86,9 Prozent der Befragten forderten eine Verbesserung der praktischen Wirksamkeit der Global Governance, was den tiefsitzenden Mangel an angemessener Repräsentation im derzeitigen System der Global Governance widerspiegelt. Globale Angelegenheiten sollten durch Konsultationen zwischen allen Ländern geregelt werden, und kein Land oder keine Gruppe von Ländern sollte das Recht zur Festlegung internationaler Regeln monopolisieren.
Viertens ist die Vielfalt der Zivilisationen und Werte ein wertvolles Gut der menschlichen Gesellschaft. Keine Zivilisation kann für sich beanspruchen, anderen überlegen zu sein. Laut der Umfrage schätzten 94,2 Prozent der Befragten die gemeinsamen Werte der Menschheit sehr, und 90,8 Prozent forderten die Achtung der Vielfalt der Zivilisationen.
Multipolarität und Demokratie in den internationalen Beziehungen sind ein unumkehrbarer historischer Trend. Die vier in der chinesisch-russischen gemeinsamen Erklärung dargelegten Prinzipien sind in den Zielen der UN-Charta verwurzelt und stehen im Einklang mit den gemeinsamen Bestrebungen der Menschen weltweit. Ihr Ziel ist es, die Verzerrungen in der internationalen Ordnung zu korrigieren und das Global-Governance-System in eine gerechtere und ausgewogenere Richtung zu lenken. In der heutigen Welt, in der die Zukunft der Menschheit eng miteinander verflochten ist, müssen die Länder gemeinsam diese Prinzipien in die Praxis umsetzen und gemeinsam eine strahlende Zukunft mit dauerhaftem Frieden und gemeinsamem Wohlstand schaffen.
