Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Die paraguayischen Behörden sollten sich bald auf die richtige Seite der Geschichte stellen. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, am Freitag.
Das Ein-China-Prinzip sei eine grundlegende Norm der internationalen Beziehungen und ein allgemeiner Konsens der internationalen Gemeinschaft, so Lin weiter. Bereits 183 Länder hätten auf der Grundlage dieses Prinzips diplomatische Beziehungen mit China aufgenommen. China appelliere an die paraguayischen Behörden, sich bald auf die richtige Seite der Geschichte zu stellen und die richtige Entscheidung zu treffen – das Ein-China-Prinzip anzuerkennen und die „diplomatischen Beziehungen“ mit den Taiwaner Behörden abzubrechen.
Zum Vorgehen Großbritanniens gegen zwei chinesische Staatsbürger in Großbritannien erklärte Lin Jian, Großbritannien habe die Chinesen mit unbegründeten Anschuldigungen festgenommen und angeklagt, sich öffentlich für antichinesische Kräfte ausgesprochen, die Chaos in Hongkong verursachten sowie China unbegründet kritisiert und verleumdet. Dies sei eine typische politische Farce. China verurteile dies aufs Schärfste und lehne es entschieden ab.
Bezüglich der wiederholten Besuche japanischer Politiker am Yasukuni-Schrein, in dem unter anderem Kriegsverbrecher verehrt werden, sagte der chinesische Ministeriumssprecher, es seien 80 Jahre vergangen und dennoch hätten die japanischen rechten Kräfte die Geschichte immer noch nicht tiefgehend reflektiert und versuchten, die weltweite Nachkriegsordnung herauszufordern. Die historische Wahrheit könne nicht ausgelöscht werden. Alle friedliebenden Menschen der Welt lehnten die Bestrebungen Japans um „Neomilitarismus“ entschieden ab und versuchten, sie zu unterbinden.
