Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Ngawang Drolma (links) unterhält sich während einer Zeremonie zum ersten Frühlingspflügen mit anderen Dorfbewohnerinnen im Dorf Kyerpa im Autonomen Gebiet Xizang im Südwesten Chinas. (Foto vom 16. März 2026, Xinhua/Jigme Dorje)
Die 82-jährige Ngawang Drolma lebt im Dorf Kyerpa in der Stadt Shannan im Autonomen Gebiet Xizang im Südwesten Chinas. Ihre Kindheit war von großer Not geprägt. Bereits im Alter von sieben Jahren musste sie gemeinsam mit ihren Eltern als Leibeigene für die Grundherren arbeiten.
Ihre tägliche Arbeit bestand vor allem im Viehhüten. Sie lief das ganze Jahr über barfuß – bei sengender Hitze und eisiger Kälte. Selbst wenn ihre Füße rissen, wagte sie keinen Moment der Ruhe. Nach einem langen Arbeitstag erhielt ihre Familie nur eine geringe Menge Gerste. Das ganze Jahr über litten sie unter Hunger, ihre Kleidung war voller Flicken. Neue Kleidung zu tragen, blieb für sie ein unerreichbarer Traum.
Erst mit der demokratischen Reform in Xizang im Jahr 1959, als Millionen von Leibeigenen befreit wurden, begann sich Ngawang Drolmas Leben wirklich zum Besseren zu wenden.
Heute führt sie ein stabiles und angenehmes Leben ohne Sorgen um Nahrung oder Kleidung. Niemand schikaniert mehr ihre Familie.
„Ich bin zutiefst dankbar für das Leben, das ich jetzt führe“, sagt Ngawang Drolma. „Weil ich all das Leid im alten Xizang selbst erfahren habe, weiß ich, wie kostbar das heutige Leben ist.“
