Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Das Foto zeigt Padma Tashi bei einem Spaziergang in seinem Heimatdorf im Kreis Zhanang im Autonomen Gebiet Xizang im Südwesten Chinas. (Foto vom 26. März 2026, Xinhua/Tenzin Nyida)
Padma Tashi, 84 Jahre alt und im Kreis Zhanang in Xizang lebend, hatte im alten Xizang eine so schlimme Kindheit, dass er sich noch heute nur schwer daran erinnern kann.
Er habe Tag und Nacht gearbeitet, sei aber dennoch hungrig geblieben, sagt der alte Mann rückblickend. Zur Erntezeit musste er den Großteil seines Getreides an die Leibherren abgeben, während deren Vorräte in den Speichern von Würmern befallen waren. Er habe schlimmer gelebt als die Hunde der Grundherren, die frisches Rindfleisch und mit Yakbutter vermischte Tsampa bekamen.
„Ich wurde ausgepeitscht, nur weil sich ein paar Unkräuter unter der Gerste befanden, die ich ablieferte“, erinnert sich der 84-Jährige. Er habe auch viele Leibeigene gesehen, die in den privaten Gefängnissen der Grundherren gefoltert wurden.
Mit der demokratischen Reform im Jahr 1959, als Millionen von Leibeigenen befreit wurden, kehrten Licht und Hoffnung in Padma Tashis Leben zurück. Die Leibeigenen wurden ihre eigenen Herren – auch Padma Tashi. Er engagierte sich beim Aufbau seiner Heimat und erlebte deren Wandel aus nächster Nähe.
Heute hat sich Xizang enorm verändert, und auch das Leben von Padma Tashi hat sich grundlegend gewandelt. Glück sei nicht leicht zu erlangen, seufzt er aufrichtig.
