Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Vor kurzem führte ein britischer Blogger in China ein gewagtes Experiment durch: Er stellte einen Laptop auf den Tisch eines belebten Cafés und ging weg. Als er eine Stunde später zurückkam, stellte er fest, dass das Gerät unberührt geblieben war. Der Blogger konnte nicht anders, als vor der Kamera „unglaublich“ auszurufen.
Von Paketen, die am Straßenrand liegen und von niemandem mitgenommen werden, über Supermarktbesitzer, die ein Nickerchen machen, während die Kunden selbstständig Barcodes scannen, bis hin zur „Freiheit, sich frei zu bewegen“, wie zum Beispiel spätabends oder in den frühen Morgenstunden joggen zu gehen – Ausländer stellen fest, dass die größte Gefahr in China darin besteht, dass es zu viel gutes Essen gibt und man zu leicht zunimmt.
Wie entsteht dieses „Sicherheitsgefühl“ in China?
Betrachtet man die konkreten Maßnahmen, so haben die umfassende Anwendung digitaler Technologien in China sowie ein effizientes Verwaltungssystem, das auf der Mobilisierung der gesamten Bevölkerung und gemeinschaftlicher Prävention und Verwaltung basiert, ein solides „Sicherheitsnetz“ gewoben.
Neben der guten öffentlichen Sicherheit zeigt sich das chinesische Sicherheitsgefühl auch in einem erhöhten Lebensstandard. Im Jahr 2025 stieg das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen der Bevölkerung um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr und hielt damit mit dem Wirtschaftswachstum Schritt. China hat zudem die weltweit größten Bildungs-, Sozialversicherungs- und Gesundheitssysteme aufgebaut, die ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit vermitteln.
Vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Spannungen und globaler Unsicherheiten gewinnt dieses „chinesische Sicherheitsgefühl“ weiter an Bedeutung. Es verdeutlicht, dass ein Land durch die erfolgreiche Bewältigung eigener Herausforderungen und die Verbesserung der Lebensqualität zu einem stabilisierenden Faktor in einer unruhigen Welt werden kann – und zu einem „sicheren Hafen“ für Investitionen und wirtschaftliche Entwicklung.
