Source: People’s Republic of China – State Council News in German
Das Bild zeigt ein Fischerei-Photovoltaik-Projekt in Weishan in der Provinz Shandong. (Foto vom 20. März 2024, Xinhua)
Die Generalsekretärin der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), Celeste Saulo, hat vor kurzem Chinas Beiträge zur globalen Klimakooperation gewürdigt, insbesondere das Engagement, die Kapazitätslücke zwischen Industrie- und Entwicklungsländern im Umgang mit Klimafragen zu überbrücken.
Im Gespräch mit dem China Global Television Network (CGTN) in Beijing betonte Saulo die Bedeutung von Zusammenarbeit in einer zunehmend gespaltenen Welt.
„Die WMO wurde vor mehr als 150 Jahren gegründet. Schon damals war klar, dass kein Land allein auf Wetterereignisse vorbereitet sein kann, ohne grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Denn, wie wir immer sagen: Das Klima kennt keine Grenzen, und Wasser kennt keine Grenzen. Diese Erkenntnis, dass wir ohne Zusammenarbeit alle in gewisser Weise betroffen sind, macht deutlich, dass Kooperation über allem stehen sollte. Selbst in einer Welt, die von verschiedenen Krisen geprägt ist, müssen Wetter- und Klimainformationen weiterhin für Entscheidungsprozesse ausgetauscht werden. Es geht darum, durch gemeinsames Wissen Vertrauen aufzubauen“, sagte die WMO-Chefin.
Zudem äußerte sie die Überzeugung, dass China im Rahmen der Globalen Entwicklungsinitiative (GDI) noch stärker beitragen könne.
„Das große Engagement Chinas, mit dem Globalen Süden zusammenzuarbeiten und dessen Kapazitäten auszubauen, ist ein zentraler Baustein, auf dem wir weiter aufbauen können. Insbesondere die China Meteorological Administration (CMA) hat mit mehreren Entwicklungen, darunter MAZU, einem KI-basierten Frühwarnsystem, ein wichtiges Instrument geschaffen, das weiter ausgebaut werden kann und bereits durch verschiedene Kooperationen ausgebaut wird. China leistet hier bereits sehr viel. Es kann dies im Rahmen der GDI weiter fortsetzen. Wir glauben, dass dies Chinas Engagement weiter stärken wird, mit dem Globalen Süden zusammenzuarbeiten und ihn dabei zu unterstützen, eigene Instrumente zu entwickeln, um auf die extremen Wetterereignisse vorbereitet zu sein, die uns alle betreffen“, sagte Saulo.
