Post

Lufthansa macht Vereinigung Cockpit neues Angebot zur betrieblichen Altersvorsorge

Lufthansa macht Vereinigung Cockpit neues Angebot zur betrieblichen Altersvorsorge

Source: Lufthansa Group

Im Tarifkonflikt über die betriebliche Altersvorsorge für die Cockpit-Beschäftigten bei Lufthansa Classic und Lufthansa Cargo haben sich die Verhandlungsführer von Lufthansa mit dem Angebot eines „Gesamtpakets Versorgung“, das eine Überführung der Übergangsversorgung (ÜV) in die betriebliche Altersvorsorge (bAV) enthält, mit folgendem Wortlaut an die Gewerkschaft gewendet:

„Die Gewerkschaft stellt öffentlich die Versorgung beispielsweise der KLM oder BA als vorbildlich dar. Diese Wettbewerber haben ein integriertes Versorgungssystem und kommen ohne eine separate ÜV aus. Wir sind offen für diese von der VC präferierte Variante und wollen gerne dafür mit der Gewerkschaft wieder in Verhandlungen eintreten.

Die ÜV im Cockpit hat insbesondere den Nachteil, dass sie für die Kolleginnen und Kollegen verfällt, die aufgrund ihrer Karriere oder ihrer individuellen Lebensplanung bis zum Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze fliegen.

Wichtig wäre zudem in einem solchen Modell, dass Planbarkeit für die betroffenen Kollegen gewährleistet bleibt. Kolleginnen und Kollegen, die absehbar vor der ÜV stehen, müssen auf ihre ÜV vertrauen können.

Im Rahmen der Umstellung der Versorgung für die Kabine sind wir in der Vergangenheit einen ähnlichen Weg gegangen und haben die betriebliche Altersversorgung entsprechend aufwerten können.

Überschlägig könnte mit einer Überführung der ÜV eine Verbesserung der bAV um bis zu 50 Prozent darstellbar sein. Das würde die Kosten für das Unternehmen für die Versorgungssysteme in Summe nicht erhöhen, die bAV aber substanziell verbessern.“

MIL OSI