Post

WhatsApp-Gruppen und Handels-App: BaFin warnt vor Nutzung der App „IB-KundenDienst“ und weist auf Identitätsmissbrauch hin

WhatsApp-Gruppen und Handels-App: BaFin warnt vor Nutzung der App „IB-KundenDienst“ und weist auf Identitätsmissbrauch hin

Source: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Nach Informationen, die der Finanzaufsicht BaFin vorliegen, wenden sich Unbekannte in WhatsApp-Gruppen und Chats an deutsche Anlegerinnen und Anleger. Die Initiatoren solcher WhatsApp-Gruppen treten vorgeblich als „Bank of America“ bzw. deren Zweigniederlassung in Frankfurt am Main auf. Es handelt sich um einen Identitätsmissbrauch unter Verwendung von Namen ehemaliger Mitarbeiter des Instituts, die missbräuchlich genutzt werden.

Anlegerinnen und Anleger werden dazu verleitet, sich in den gängigen App-Stores die App „IB-KundenDienst“ herunterzuladen um mit diversen Finanzinstrumenten zu handeln. Die unbekannten Anbieter werden nicht von der BaFin beaufsichtigt und sind nicht berechtigt, entsprechende Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen in Deutschland anzubieten.

Wer in Deutschland Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen anbietet, benötigt dazu die Erlaubnis der BaFin. Einige Unternehmen bieten solche Dienstleistungen jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis an. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die Information der BaFin basiert auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz.

Das sollten Sie wissen!

Die BaFin warnt vor Anlagebetrug über WhatsApp und Telegram.

In der Rubrik „Finanzbetrug erkennen“ finden Sie aktuelle Warnungen der BaFin zu unerlaubt tätigen Unternehmen und erfahren, wie Sie sich vor weiteren Betrugsmaschen am Finanzmarkt schützen können.

MIL OSI